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Tausch gegen A321

Alitalia will mit Airbus A321 Neo sparen

Die italienische Nationalairline verliert weiterhin Geld. Eine Maßnahme ist die Verjüngung von Teilen der Flotte von Alitalia.

Alitalia

Nahaufnahme der neuen Uniform von Alitalia: Bald auch in A321 Neos zu sehen.

Noch ist nicht offiziell entschieden, wer neuer Besitzer von Alitalia wird. Zwei Interessenten haben bis zum 31. Oktober eine bindende Offerte für die italienische Nationalairline abgegeben. Neben den Staatsbahnen FS Ferrovie dello Stato ist der zweite Bieter gemäß Medienberichten Delta Air Lines. Easyjet hat nur Interesse bekundet, aber keine Offerte abgegeben.

Die italienische Regierung wünscht sich die Bahn als neue Eigentümerin. Und wie die Zeitung Il Sole 24 Ore berichtet, haben sich auch die drei Sonderverwalter von Alitalia für die Offerte des Staatskonzerns ausgesprochen. Sie führen seit dem 2. Mai 2017 die Geschäfte. Damals meldete die Airline Insolvenz an.

Deal mit der Leasinggesellschaft

Das Management der Bahn plant offenbar schon eifrig die Zukunft des integrierten Transportkonzerns. So sollen die Flughäfen Rom Fiumicino und Mailand Malpensa ans Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden. Im Gegenzug soll Alitalia unprofitable Strecken wie Rom – Neapel oder Rom – Florenz einstellen. Sparen ist denn auch weiterhin nötig. Gemäß den Sonderverwaltern verbessert sich zwar die Lage von Alitalia. Doch die Fluggesellschaft ist immer noch defizitär. Sie verliert – so schätzt man in der Branche – immer noch rund 1,5 Millionen Euro pro Tag.

Dagegen wollen die Sonderverwalter auch etwas über die Verjüngung der Flotte tun. Wie die Zeitung Corriere della Sera schreibt, bekommt Alitalia drei neue Airbus A321 Neo. Sie ersetzen ältere A321, die nicht nur mehr Treibstoff verbrauchen, sondern auch teurer in der Wartung sind. Die Leasinggesellschaft hat sich gemäß dem Blatt bereit erklärt, die alten Jets zurückzunehmen und gegen neue zu tauschen.



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