777X von Qatar: Die Airline ist nun Fan.

Ausbau der GolfairlineQatar Airways will Boeing 777-8X als Erste

Qatar Airways hat weitere Boeing 777-8X bestellt. Und das obwohl die Fluggesellschaft sie eigentlich nicht mochte. Dafür stellen die Kataris besondere Ansprüche.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Akbar al Baker ist sich seines Rufes durchaus bewusst. «Keine Paris Air Show ohne eine Qatar-Bestellung» erklärte der Chef der Golfairline anlässlich der Vertragsunterzeichnung für den Kauf weiterer Boeing 777X. «Und kein Qatar-Termin ohne irgendwelche Kontroversen.» Daher wolle er gleich selbst ein Statement abgeben. «Ich hoffe, den Delta-Managern ist bewusst, dass wir mit unserer Bestellung weitere Jobs in den USA schaffen.»

Der Seitenhieb auf die Amerikaner fiel angesichts des Streits zwischen US- und Golfairlines noch sanft aus. Boeing-Manager Ray Conner nahm es gelassen. «Danke, Akbar» war sein einziger Kommentar. Doch auch Conner bekam etwas vom polarisierenden Qatar-Chef zu hören. Auf die Frage hin, ob Qatar Airways Erstbetreiber des Fliegers sein werde, erklärte der Chef: «Das hoffe ich doch sehr. Ich glaube aber daran, Ray Conner war immer sehr nett zu mir.»

Noch 2013 kein Fan der Boeing 777-8X

Bleibt Al Baker nur, zu hoffen, dass Conner vergessen hat, was Al Baker noch 2013 über die 777-8X sagte. «Mit meinem Streckennetz brauche ich die B777-8X nicht.» Der direkte Konkurrent, der Airbus A350-1000 sei viel besser. Die Boeing-Maschine sei nur für ultralange Flüge wirklich geeignet. Genau die will er damit aber nun anbieten, wie Al Baker ankündigte.

Die 777-8X wird Platz für 350 Passagiere bieten und imposante 17’220 Kilometer weit fliegen können. Das reicht beispielsweise für einen Direktflug wie der von Frankfurt nach Sydney, von Zürich nach Vanuatu oder der von Wien nach Papeete auf Tahiti. Die 777-9X kann 400 Reisende über bis zu 15’185 Kilometer weit transportieren. Beide Versionen sollen ab 2020 ausgeliefert werden.

Mehr zum Thema

Hangar am Flughafen Le Bourget: Die Parkpositionen werden knapp.

Olympische Spiele halten Businessjets auf Trab

Musikalischer Nachschlag unterm Airbus A380

Musikalischer Nachschlag unterm Airbus A380

Wenn das Mischpult unterm Airbus A380 steht

Wenn das Mischpult unterm Airbus A380 steht

Blick auf den Flughafen Le Bourget, wo die Paris Air Show stattfindet.

Die Bestellungen der Paris Air Show 2023

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack