Neben Niki verschwindet ein zweiter traditionsreicher Name vom österreichischen Himmel: Die Charterairline Welcome Air stellte im Dezember <a href="https://www.aerotelegraph.com/welcome-air-fliegt-nicht-mehr" target="_blank" rel="noopener">den Betrieb ein und flottete ihr letztes Flugzeug aus</a>.

BetriebseinstellungWelcome Air fliegt nicht mehr

Die österreichische Charterairline hat den Betrieb eingestellt und ihr letztes Flugzeug ausgeflottet. Es endet eine 17-jährige Firmengeschichte.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nach Niki verschwindet 2017 ein zweiter traditionsreicher Name vom österreichischen Himmel. Welcome Air hat am 26. Dezember ihren letzten Flug durchgeführt. Er führte von Antwerpen zurück zur Basis in Innsbruck. Die letzte Dornier Do328 der Charterairline wurde danach ausgeflottet, wie das Fachportal Austrian Aviation berichtet.

«Für einen 30-Sitzer gibt es schon seit längerer Zeit im Regionalbereich, aber auch im Charterbereich, nur sehr eingeschränkte Nachfrage», erklärt Welcome-Air-Chef Manfred Helldoppler gegenüber aeroTELEGRAPH. Zudem sei die Do328 aufgrund geänderter Rahmenbedingungen «nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben». Darum habe man die Entscheidung getroffen, das Geschäft einzustellen.

Einst große Gruppe

Damit endet eine 17-jährige Geschichte. Welcome Air startete im Jahr 2000 als Linienfluggesellschaft. Später konzentrierte sie sich auf Wet-Lease-Dienste und flog etwa für Austrian Airlines Strecken in Österreich. Zuletzt verblieben vor allem Charterflüge. Nach eigenen Angaben beförderte Welcome Air so bis zu 50.000 Passagiere pro Jahr. Im Höhepunkt hatte ihre Flotte aus fünf Dornier Do328 bestanden.

In Tirol war die Welcome-Gruppe einmal eine kleine Macht. Mit Air Alps war sie im Liniengeschäft aktiv. Die Fluglinie wurde 2013 liquidiert. Welcome Air wird nun aufgelöst. Es verleibt Tyrol Air Ambulance, die sich im Geschäft für medizinische Transporte profiliert.

Ambulanz-Geschäft wird ausgebaut

Dieser Unternehmensteil - als Gipsbomber bekannt geworden - soll weiter ausgebaut werden. Tyrol Air Ambulance besitzt drei Gulfstream G100 und eine Cessna Citation Bravo. «Die Flotte wird bis Juni 2018 durch zwei weitere Citaton Bravo ergänzt», so Helldoppler. Damit sei man weltweit tätig.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg