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Air-Berlin-Tochter

IAG schnappt sich Filetstück von Niki

IAG ist zum Zug gekommen: Die British-AIrways-Mutter kauft große Teile von Niki. Damit erstarkt sie in Düsseldorf, München, Palma, Wien und Zürich.

Niki

Niki-Werbefoto: IAG kam zum Zug.

Nun ist es offiziell: Die International Consolidated Airlines Group kauft große Teile der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki. Dafür zahlt der Konzern 20 Millionen Euro. Zusätzlich sichert er eine Brückenfinanzierung von 16,5 Millionen Euro zu.

Dafür erhält IAG bis zu 15 Airbus A320 von Niki und Slots in Düsseldorf, München, Palma, Wien und Zürich. Rund 740 Angestellte von Niki sollen übernommen werden. Die Ausrichtung auf Freizeitdestinationen passe hervorragend zur eigenen Tochter Vueling, so IAG-Chef Willie Walsh.

Neue Vueling-Tochter

Die Transaktion erfolgt denn auch über eine neu geschaffene Tochter der Billigairline Vueling. Sie wird in Österreich gegrünndet und von Beginn an eigenständig sein. Details über den Markenauftritt und das Netzwerk der österreichischen Tochter werde man zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Neben IAG waren zuletzt noch Tuifly und die Condor-Mutter Thomas Cook an der österreichischen Airline interessiert – und natürlich Niki Lauda. Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer hatte die Fluglinie einst gegründet, dann verkauft. Nun wollte er sie wieder zurück. Doch offenbar hatte er gegen die große Airline-Gruppe keine Chance.



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