A320 von Eurowings: Bald unterwegs zwischen Pristina und Zürich.

Flüge nach Pristina Swiss-Crews sauer auf Lufthansa wegen Eurowings-Flügen

Die Lufthansa-Billigairline startet Flüge zwischen Pristina und Zürich. Die Expansion von Eurowings stört die Gewerkschaften von Swiss.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

2019 eröffnete Eurowings eine Basis in Pristina. Es war eine Reaktion auf die Pleite von Germania, die zuvor auf Strecken ab der Hauptstadt des Kosovo stark war. Ab Sonntag baut die Billigairline an der Basis aus und nimmt eine neue Verbindung auf: Vorerst einmal in der Woche fliegt sie nach Zürich.

In der Schweiz gibt es eine große kosovarische Diaspora und eine entsprechende Nachfrage nach Flügen. Daher gibt es auch im Sommer mitunter täglich mehrere Flüge zwischen den Ländern. Doch in der Eidgenossenschaft herrscht nicht nur Freude über das zusätzliche Angebot. Die Crews der Eurowings-Schwester Swiss sind sauer.

Vergleich mit Edelweiss und Eurowings Discover

Laut der Zeitung Schweiz am Wochenende ärgert sich die Gewerkschaft des Kabinenpersonals darüber. «Dass Lufthansa Flüge von und in die Schweiz mit ihrer Billigairline durchführt, ist stoßend», zitiert das Blatt Präsidentin Sandrine Nikolic-Fuss. Man werde die Entwicklung genau verfolgen und gegenüber dem Management zur Sprache bringen. Die Arbeitnehmervetreterin stellt zudem die Frage in den Raum, ob die Eurowings-Flüge gegen die Auflagen der Staatshilfe für Swiss verstoßen.

Man müsse untersuchen, «inwiefern die Kredit-Vorgaben des Bundes berücksichtigt werden, wonach der Aviatik-Standort Schweiz beim Wiederaufbau des kontinentalen und interkontinentalen Verkehrs gegenüber Deutschland nicht vernachlässigt werden darf», so die Kapers-Sprecherin. Sie bringt in dem Zusammenhang auch die weitere Schweizer Lufthansa-Tochter Edelweiss auf. Diese hatte zwei Airbus A330 ausgeflottet und an die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover abgegeben.

Auch Chair und Helvetic erhalten neue Konkurrenz

Bei Kapers vermutete man damals einen Abbau in der Schweiz zugunsten von Deutschland. Die Kabinengewerkschaft und die Cockpit-Gewerkschaft Aeropers hatten sich aus dem Grund an die schweizerische Luftfahrtstiftung gewandt, die dafür zuständig ist, sicherzustellen, dass die Bedingungen für die Staatshilfe eingehalten werden. Im aktuellen Fall wandte man sich nicht an die Stiftung.

Neben den Swiss-Mitarbeitenden dürften sich auch noch andere an der Eurowings-Verbindung stören. Auch Chair und Helvetic Airways sind auf den Strecken ab der Schweiz in die Balkanregion stark.

Mehr zum Thema

Landung von Helvetic Airways: Flüge von Zürich nach Kukës.

Dank Iata-Code und Schweiz-Flügen ist in Kukës etwas los

Die ersten Ziele von Edelweiss nach dem Neustart

Die ersten Ziele von Edelweiss nach dem Neustart

Die HB-JHQ kommt schon im Kleid von Eurowings Discover daher.

Aus Edelweiss wurde Eurowings Discover

ticker-swiss

HB-IFC: Der dritte Airbus A350 von Swiss ist in Zürich angekommen

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack