Embraer E195-E2Helvetics größter Jet wird nicht für Swiss fliegen

Die Schweizer Regionalairline hat ihre erste Embraer E195-E2 in Empfang genommen. Trotz der aktuellen Krise ist Helvetic optimistisch, dass der größere Jet genau der richtige ist.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die HB-AZI begibt sich am Donnerstag auf eine lange Reise. Von São José dos Campos geht es über Natal nach Las Palmas. Nach einem kurzen Tankstopp bricht die Embraer E195-E2 weiter auf Richtung Zürich, wo sie am Freitag (25. Juni) ankommen wird. Dort startet Sie schon bald im regulären Betrieb für Helvetic Airways.

Die Schweizer Regionalairline ist die erste Fluglinie weltweit, die sowohl Embraer E190-E2 als auch Embraer E195-E2 in ihrer Flotte hat. Er hoffe, dass zahlreiche andere Anbieter sähen, wie viel Sinn das Modell mache, und es Helvetic Airways nachmachten, erklärte Embraer-Zivilflugzeugchef Arjan Meijer am Mittwoch (23. Juni) bei einer Pressekonferenz.

E190-E2 für eigene Flüge und Charter

Noch etwas ist an der ersten E195-E2 von Helvetic Airways besonders: Sie wird nicht für die wichtigste Kundin Swiss im Einsatz sein. Wet-Lease-Aufträge, bei denen Fluggesellschaften Flugzeuge inklusive Besatzung und Wartung für andere Airlines bereitstellen, ist aktuell das wichtigste Standbein der Schweizer. Und die Lufthansa-Tochter ist die wichtigste Kundin.

Doch im Zuge der Corona-Krise war auch Swiss gezwungen, ihr Netzwerk zusammenzustreichen und sich von Personal zu trennen. Reduziert wurde auch die Anzahl Flugzeuge von Helvetic , auf die man zurückgreift. «Die Embraer E195-E2 werden nicht für Swiss fliegen», sagt Helvetic-Chef Tobias Pogorevc. Man werde sie für eigene Linienverbindungen sowie für den Charterverkehr einsetzen.

Optimismus bei Helvetic

Denn auch wenn die Corona-Krise auch Helvetic traf – Pogorevc ist überzeugt, dass seine Fluglinie als eine der Gewinnerinnen aus der Krise hervorgehen wird. «Wir werden die europäische Regionalairline mit der modernsten Flotte sein», so der Airlinechef. Denn wenn Ende Juli alle vier bestellten Embraer E195-E2 ausgeliefert sind, besteht die Helvetic-Flotte nur noch aus den zwölf Jets der neuen Generation. Hinzu kommen vorerst noch vier geleaste E190.

Sowohl im Wet-Lease- als auch im Charterbereich werde, so Pogorevc kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH, die Nachfrage nach effizienteren Jets zunehmen. «Ich weiß von großen Airlines in Europa, die vermehrt auf Wet-Lease-Partner setzen werden», so der Manager. «Sie wollen modernstes Fluggerät, können oder wollen aber nicht selbst die großen Investitionen tätigen.»

Große Reichweite

Als weiteren Vorteil des E195-E2 sieht der Helvetic-Chef die große Reichweite von mehr als 5000 Kilometern. Rein theoretisch könne man mit dem Flieger bis nach Dubai, oder auch zu gewissen Zielen auf dem afrikanischen Kontinent fliegen.

Mehr zum Thema

Tobias Pogorevc: «Was eine mögliche Impfpflicht für unser fliegendes Personal betrifft, ist Vorsicht geboten.»

«Swiss war unter anderem so erfolgreich, weil es Helvetic gab»

Geparkte Flieger von Edelweiss: Zurück zur Basis.

Edelweiss holt eingemottete Flieger zurück

Embraer E190-E2 von Helvetic Airways: Wird weniger fliegen.

Swiss-Abbau trifft auch Helvetic Airways

ticker-skyguide

Skyguide: Entscheidung zum Leistungsplan der Schweizer Flugsicherung verzögert sich

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg