ATR 72-600 von Stobart Air: Im Auftrag von Aer Lingus unterwegs.

Rettungsplan kommt schlecht anStobart Air bekommt neuen alten Besitzer zurück

Aer Lingus' irischer Regionaldienstleister hatte finanzielle Probleme. Nun steigt das Vorbesitzer-Unternehmen Stobart Group wieder bei Stobart Air ein.

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Das Ende von Flybe ist noch nicht lange her. Anfang März brach der Ausbruch des Coronavirus der durch den Brexit bereits angeschlagenen Regionalfluglinie endgültig das Genick. Dass wegen der Pandemie weitere kleinere Fluglinien aufgeben müssen, gilt als wahrscheinlich.

Aufatmen kann jetzt Stobart Air. Der britische Infrastruktur- und Energiekonzern Stobart Group kauft 49 Prozent der Anteile, berichten lokale Medien. Das Unternehmen war schon mal an der Fluglinie beteiligt, die bis 2014 noch Aer Arann hieß. Die anderen 51 Prozent befinden sich im Sitz der Belegschaft von Stobart Air.

Stobart Group übernimmt Anteile von insolventer Tochter

Laut der Zeitung Irish Independent hat der Deal einen Wert zwischen 343.000 und 457.000 Euro. Gekauft wurden die Anteile aus der Insolvenz von Connect Airways. Die Firma wurde 2018 für die Übernahme von Flybe gegründet und gehörte Virgin Atlantic und der Stobart Group. Nach dem Ende von Flybe ging auch sie pleite.

Stobart Air führt im Auftrag von Aer Lingus Regionalflüge durch. Dafür besitzt sie eine Flotte von 16 ATR-Turbopropflugzeugen. Bis zur Insolvenz von Flybe flog die irische Airline auch im Auftrag der lila Fluglinie. Das Aus bekam daher auch sie zu spüren.

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