Jet mit Air-Berlin- und Niki-Schriftzügen: Wo wird das Insolvenzverfahren eröffnet?

RechtsbeschwerdeSo will Niki den IAG-Deal sichern

Damit das Insolvenzverfahren nicht nach Österreich verlegt wird, zieht Niki vor den Bundesgerichtshof. IAG soll weiterhin am Kauf der Air-Berlin-Tochter interessiert sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Niki hat beim Bundesgerichtshof Rechtsbeschwerde gegen die Entscheidung des Landgerichts Berlin eingelegt, dass Österreich und nicht Deutschland für Nikis Insolvenzverfahren zuständig ist. «Das Verfahren wird zügig bearbeitet», sagte eine Sprecherin des Bundesgerichtshofs gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Während das österreichische Fluggastrecht-Portal Fairplane versucht, das Verfahren nach Österreich zu holen, unternimmt die Air-Berlin-Tochter neben der Rechtsbeschwerde einen weiteren Schritt: Niki werde voraussichtlich bis Ende der Woche Antrag auf Eröffnung eines sogenannten Sekundär-Insolvenzverfahrens in Österreich stellen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther mit. «Dieses Verfahren ist ohnehin ein wichtiger Schritt, um eine geordnete Abwicklung von Niki in Österreich zu gewährleisten», so Flöther. «Darüber hinaus soll nun aber der geschlossene Kaufvertrag für den Niki-Geschäftsbetrieb kurzfristig über dieses österreichische Sekundär-Verfahren abgesichert werden.»

Vueling weiter interessiert

Flöther erklärte weiter, er habe unmittelbar nach der Bekanntgabe der Entscheidung desLandgerichts Gespräche mit dem Management der IAG-Tochter Vueling über den geplanten Kauf von Niki aufgenommen. Anschließend hätte Vueling erklärt, weiterhin an Niki interessiert zu sein. Der vorläufige Insolvenzverwalter warnte außerdem, die 16,5 Millionen Euro, die Vueling als Zwischenfinanzierung bis zum Vollzug des Kaufvertrags zur Verfügung gestellt hatte, würden nur für wenige Wochen reichen.

Mehr zum Thema

Niki stellte zwar schon Mitte Dezember 2017 den Betrieb ein, doch erst Anfang 2018 wanderte die Zuständigkeit für die Insolvenz von Deutschland nach Österreich. So konnte Niki Lauda mit Laudamotion den <a href="https://www.aerotelegraph.com/niki-lauda-bootet-iag-bei-niki-aus" target="_blank" rel="noopener">Konkurrenten IAG ausstechen</a> und Niki übernehmen. <a href="https://www.aerotelegraph.com/niki-lauda-reicht-laudamotion-an-ryanair-weiter" target="_blank" rel="noopener">Laudamotion reichte er dann wiederum im März an Ryanair weiter.</a>

Deutschland nicht zuständig für Niki-Insolvenz

Flugzeug von Niki: Was wird aus der Airline?

Gerichtsbeschwerde belastet Niki-Verkauf

Niki-Werbefoto: IAG kam zum Zug.

IAG schnappt sich Filetstück von Niki

Flieger on Silver Airways: Hebt nicht mehr ab.

Silver Airways stellt alle Flüge ein

Video

Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack