Feier zur Aufnahme von Qatar Airways 2013: Nun könnte Qatar Airways der Allianz den Rücken kehren.

Airline-BündnisQatar Airways droht erneut mit Oneworld-Austritt

Qatar Airways ist sauer auf American Airlines und Qantas. Deshalb überlegt sich die Golfairline, die Allianz Oneworld zu verlassen. Es ist nicht die erste Drohung dieser Art.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Etihad Airways sucht gerade Anschluss. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi prüft nach dem Scheitern ihrer Beteiligungsstrategie, ob sie Mitglied in einem Luftfahrtbündnis werden soll. «Der Beitritt zu einer globalen Allianz ist sicher eine interessante Option für Etihad», sagte Chefstratege Peter Baumgartner im Juli zu aeroTELEGRAPH. Qatar Airways könnte bald den umgekehrten Weg gehen.

Die Nationalairline von Katar ist die einzige der drei großen Golfairlines, die bereits Mitglied einer Allianz ist. Seit Ende Oktober 2013 gehört sie zu Oneworld. Doch Vorstandsvorsitzender Akbar Al Baker ist unzufrieden mit dem Bündnis. Er habe genug von der «schlechten Stimmung» welche American Airlines verbreite, sagte er vergangene Woche bei einer Veranstaltung in New York. Er meinte damit die Versuche der drei großen Fluggesellschaften der USA, die Golfairlines via Politik auszubremsen.

«Lassen Sie uns schauen, was passiert»

Zwar hat Qatar Airways mit den USA ein Abkommen geschlossen, das unter anderem den Verzicht auf Flüge unter der fünften Freiheit und jährliche Geschäftsberichte nach einem international anerkannten Standard beinhaltet. Doch das hat die Lage offenbar nicht gebessert. Auch mit Qantas ist Al Baker unzufrieden. Die australische Fluglinie lege Qatar Airways ebenfalls Steine in den Weg - im Auftrag von Emirates, behauptet der Manager.

Er hat Oneworld deshalb ein Ultimatum gesetzt. Qatar Airways könne schon «bald» aus Oneworld austreten, so Al Baker gemäß der Nachrichtenagntur AFP. Auf die Frage ob diese Entscheidung noch in diesem Jahr falle, meinte er: «Ich weiß es nicht. Lassen Sie uns schauen, was passiert.»

Heikel für Oneworld

Für Oneworld wäre ein Austritt von Qatar Airways gefährlich. Die Fluglinie ist über die Dachgesellschaft IAG Großaktionärin der Mitglieder British Airways und Iberia, ebenso ein bedeutender Aktionär von Cathay Pacific und Latam.

Vor drei Jahren hatte Al Baker schon einmal damit gedroht, Oneworld zu verlassen. Damals war der Streit mit den amerikanischen Airlines auf dem Höhepunkt. Danach wurde es ruhig um das Thema, bis es jetzt wieder aufkochte.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Etihad: Die Airline sucht neue Partner.

Etihad prüft Allianz-Beitritt

Boeing 777 von Qatar Airways: Eine Front wurde jetzt beruhigt.

Qatar Airways raucht Friedenspfeife mit US-Airlines

Oneworld-Mitglieder ohne Qatar: Wird die Allianz kleiner?

Qatar Airways droht mit Austritt aus Oneworld

ticker-american-airlines

American Airlines setzt Dallas - Frankfurt im kommenden Winter zeitweise aus

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack