Airbus A319 von Fly Georgia: Flotte soll ausgebaut werden.

Neue Airlines für Georgien

Der Staat im Kaukasus will zum Drehkreuz werden. Neue Airlines entstehen und auch ausländische Airlines entdecken das Ziel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mitte Juni wurde das allererste Flugzeug in Dublin in den Farben der neuen Airline bemalt. Und auf Anfang Juli wurde der Airbus A319-111 mit der Immatrikulation EI-EWF von Irland nach Tiflis überführt. Bald schon soll er ab der georgischen Hauptstadt Passagiere nach Düsseldorf, Dubai, Delhi, London und Rom fliegen. Und in wenigen Wochen ist geplant, eine zweite Maschine des gleichen Typs in die Flotte aufzunehmen. Man wolle eine «Weltklasse-Airline für Georgien sein, eine die neue Standards in Qualität und Service bietet und bequeme Verbindungen zwischen Tiflis und Europa, der GUS, dem Nahen Osten und Asien», beschreibt sich das junge Unternehmen selbst. Wann genau die private Fluggesellschaft den Betrieb aufnehmen wird, steht allerdings noch nicht fest. Beim Aufbau des Betriebs half das Beratungsunternehmen TASC Aviation aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Fly Georgia setzt auf das wachsende Interesse von Geschäftsleuten an der ehemaligen Sowjetrepublik im Kaukasus. 2012 soll die Wirtschaft um 6 Prozent wachsen, 2013 immerhin noch um 5,5 Prozent, schätzt der Internationale Währungsfonds. Die schwache Infrastruktur und chronische Stromausfälle sind inzwischen als bremsende Probleme überwunden. Georgien gilt vor allem als Transitland für Pipelines. Auch Touristen, die am Schwarzen Meer Erholung suchen, will Fly Georgia anlocken. Doch die junge Fluglinie ist nicht alleine. Alitalia, Aegean Airlines, Air Astana, Estonian Air, Qatar Airways und Wizz Air fliegen seit neuestem ebenfalls nach Georgien. Aerosvit, Lufthansa, Pegasus Airlines, S7 und Turkish Airlines steuern die junge Republik schon länger an. Und neben der Nationalairline Georgian Airways setzt auch die neue dieses Potenzial setzt auch Air Caucasus, ein Projekt von arabischen und georgischen Investoren.

Diverse Abkommen

Die Regierung in Tiflis unterstützt den Aufbau der Luftfahrt kräftig. So verschärfte sie die Aufsicht um das Image einer unsicheren Flugregion loszuwerden. Und sie investierte kräftig in den Ausbau der Flughäfen des Landes. Zudem schließt sie Luftverkehrsabkommen mit diversen Staaten, wie etwa den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Südkorea, schreibt das Capa Centre for Aviation.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack