Airbus A319 von Lufthansa am BER: Die Airline fliegt seltener zwischen Berlin und Frankfurt.

Berlin, Hamburg und DüsseldorfLufthansa kürzt auch im Winter innerdeutsche Verbindungen

Lufthansa wird auch im kommenden Winterflugplan einzelne Frequenzen von deutschen Flughäfen zu ihrem Frankfurter Drehkreuz streichen. Betroffen sind neben kleineren Flughäfen auch Berlin, Düsseldorf und Hamburg.

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Mitte April war für Lufthansa Cityline von einem auf den anderen Tag Schluss. Lufthansa beendete die Wet-Lease-Verträge mit ihrer Zubringertochter mit sofortiger Wirkung. Nur eine Woche später kündigte der Konzern an, im Sommer rund 20.000 Kurzstreckenflüge streichen zu müssen. Als Gründe nannte man neben dem Aus für Cityline auch die durch den Iran-Krieg stark gestiegenen Kerosinpreise sowie hohe Steuern und Gebühren in Deutschland.

Und die Streichungen gehen auch im Winter weiter, wie ein Lufthansa-Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt. Neben Strecken werden auch Frequenzen auf bestimmten Routen gestrichen. Betroffen sind nach Informationen und Überprüfung von aeroTELEGRAPH einige innerdeutsche Strecken.

Auch Berlin, Hamburg und Düsseldorf betroffen

Konkret bedeutet das: Frankfurt – Hamburg verliert 14 wöchentliche Flüge und kommt künftig auf 72, Frankfurt – Berlin schrumpft um 11 auf 77 Verbindungen pro Woche. Auch Frankfurt – Düsseldorf und Frankfurt – Hannover werden jeweils um 7 Flüge gekürzt, auf dann jeweils 28 Flüge pro Woche. Frankfurt – Dresden und Frankfurt – Leipzig/Halle landen beide bei 21 wöchentlichen Flügen. Laut dem Sprecher werden betroffene Kundinnen und Kunden per E-Mail benachrichtigt.

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