ATR-Flieger von Kingfisher: Bald wieder in der Luft?

Letzte Hoffnung für Kingfisher

Offenbar will Milliardär Vijay Mallya Gelder aus seinem Bier-Imperium nutzen, um seine Airline wiederzubeleben. Auch die Angestellten scheinen versöhnt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eines muss man Kingfisher Airlines lassen: Die Fluggesellschaft hat ein enormes Durchhaltevermögen. Nach dem Entzug der Lizenz am vergangenen Wochenende war in der Branche fast sicher erwartet worden, dass es nun endgültig vorbei war mit der einst zweitgrößten indischen Airline. Doch offenbar ist das zumindest jetzt noch nicht der Fall. Besitzer und Milliardär Vijay Mallya ist noch nicht bereit, seine Fluglinie aufzugeben. Wie die Zeitung Times of India berichtet, soll das Geld für die Kingfisher-Rettung nun von der Muttergesellschaft United Breweries Group (UB Group) kommen. Das Getränkeunternehmen vertreibt unter anderem das auch hierzulande bekannte Kingfisher-Bier.

Kingfisher-Airlines-Vorstandschef Sanjay Agarwal teilte das offenbar der Luftfahrtbehörde Department General of Civil Aviation DGCA mit. Sie erwartet von der Fluggesellschaft nun einen überzeugenden Rettungsplan. Wenn nicht deutlich werde, dass und wie man es schaffen wolle und könne, den Flugbetrieb im Winter verlässlich aufrecht zu erhalten, werde die Lizenz nicht wieder ausgestellt.

Streik beendet

Laut Agarwal werde man nun an einem Winterflugplan arbeiten. Zehn Flugzeuge hat Kingfisher noch zur Verfügung. Sieben Airbus A320 und drei ATR-Turbobrop-Flieger. Und zumindest hat die Airline offenbar auch wieder Personal, das diese Flugzeuge bedienen und warten kann. Die Angestellten haben den seit Anfang Oktober andauernden Streik beendet, nachdem Kingfisher ihnen versicherte, die Gehälter für drei Monate zu zahlen. Insgesamt sieben Monate lang hatte die Fluggesellschaft gar keine Löhne bezahlt.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

Die Produktion von Embraer in São José dos Campos: Bald auch ein Werk in Indien.

Embraer lässt seine Regionaljets künftig auch in Indien bauen

ticker al hind air

Al Hind Air und Fly Express: Zwei neue Fluglinien können in Indien starten

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack