Flieger von KLM: Lange Routen nach Asien sorgen für hohe Kosten.

Unfairer WettbewerbKLM fordert EU auf, Maßnahmen gegen chinesische Airlines zu ergreifen

Europäische Fluglinien können den russischen Luftraum nicht nutzen, ihre Konkurrentinnen aus China schon. Die Chefin von KLM will, dass die EU nun etwas gegen die unfaire Konkurrenz unternimmt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Im Winterflugplan ist die Route nicht mehr buchbar: Lufthansa stellt die Flüge von Frankfurt nach Peking ein und überlässt das Feld Konkurrentin Air China. Aufgrund der Luftraumsperrung Russlands und den daraus entstehenden Umwegen rentieren sich die Flüge nicht mehr. Nur noch ab München fliegt die deutsche Airline nun in die chinesische Hauptstadt.

Denn chinesische Fluggesellschaften nutzen im Gegensatz zur europäischen Konkurrenz weiterhin russischen Luftraum. Sie sparen so Zeit und Treibstoff - und können auch günstigere Tickets verkaufen. Darüber regt sich auch KLM-Chefin Marjan Rintel auf.

Mehrkosten für Chinas Airlines?

Laut ihr geht es bei den Flüge um zwei bis vier Stunden mehr oder weniger Flugzeit. Das schade allen Fluggesellschaften in Europa. Sie nimmt die EU in die Pflicht. Brüssel solle etwas dagegen unternehmen, so die Managerin in einem Sonntagsgespräch mit dem TV-Sender WNL. «Europa kann zumindest sehen, wie wir diese unlauteren Wettbewerbsbedingungen verhindern können», so Rintel.

Ein Weg könnte laut der KLM-Chefin sein, die Zeitunterschiede zu bepreisen. Insgesamt solle man sich das genauer anschauen, um wieder faire Bedingungen zu schaffen. Die durch die Einschränkungen im Luftraum entstehenden Mehrkosten für Treibstoff seien ein Grund, warum KLM ein neues Kostensparprogramm lanciert habe, so Rintel. Aber auch ein angespannter Arbeitsmarkt und steigende Lohnkosten seien dafür verantwortlich.

Auch British Airways setzt Peking aus

Lufthansa und KLM sind nicht die einzigen Airlines, die die Problematik bemerken. British Airways hat bereits angekündigt, ab Oktober 2024 bis mindestens November 2025 nicht mehr zwischen London und Peking fliegen.

Mehr zum Thema

Airbus A340-300 von Lufthansa: Derzeit das Modell der Wahl Richtung Peking.

Peking-Route von Lufthansa wackelt - nächster Sieg für chinesische Airlines

British Airways streicht Flüge zwischen London und Peking

British Airways streicht Flüge zwischen London und Peking

Aeroflot A330 in Shanghai: Nach China darf der russische Airbus nicht mehr fliegen.

China macht Luftraum für Aeroflot und Co. dicht

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies