Eine Boeing 707 von Air India 1960 in Zürich: Kehrt die Fluglinie an den Schweizer Flughafen zurück?

Sieben neue DestinationenKehrt Air India 2024 nach Zürich zurück?

Das indische Star-Alliance-Mitglied will 2024 auf der Langstrecke ausbauen. Air India plant gemäß interner Kommunikation sieben neue Ziele - darunter auch Zürich.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Campbell Wilson wählte große Worte. «Dieser Moment markiert einen großen Tag für uns alle», so der Chef von Air India kurz vor Weihnachten, als er den allerersten Airbus A350 in Empfang nahm. Das neue Flugzeug bestehe nicht nur aus Metall und Triebwerken. Es sei die fliegende Verkörperung «der unermüdlichen Anstrengungen aller Mitarbeitenden für die kontinuierliche Transformation unserer Airline», fuhr er fort.

Ausgerüstet mit neuen Langstreckenflugzeugen – vergangenes Jahr hat Air India 20 A350-1000, 20 A350-900 sowie 20 Boeing 787-9, zehn Boeing 777-9 geordert – will die indische Nationalairline auch neue Ziele aufnehmen. Und intern hat sie gemäß dem Blogger Jet Arena bereits sieben für 2024 geplante Neuigkeiten genannt. In Asien sind es Jakarta und Kuala Lumpur, in Nordamerika Dallas/Fort Worth, Los Angeles und Seattle.

Interessant wegen Wirtschaft und Tourismus

Und in Europa soll Rom in den Flugplan zurückkehren - und Zürich. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht. Ebenso ist nicht klar, von wo aus Air India die Schweizer Stadt ansteuern möchte. Ihre Star-Alliance-Partnerin Swiss verbindet aktuell Zürich mit Delhi und Mumbai.

Gemäß den Analysen des Flughafens Zürich ist damit aber die Nachfrage für beide Strecken noch nicht vollständig abgedeckt, wie die Luzerner Zeitung schreibt. Zudem sieht er auch Potenzial für eine Verbindung zwischen der indischen IT-Metropole Bangalore und Zürich, wo etwa Google den größten Sitz außerhalb der USA betreibt.

Interessant wegen Wirtschaft und Tourismus

Flüge zwischen Indien und der Schweiz sind wegen enger wirtschaftlicher Beziehungen spannend. Indien ist nach der EU, den USA und China der viertwichtigste Handelspartner der Schweiz. Das verspricht nicht nur Business-Passagiere, sondern auch Fracht. Zudem besuchen jedes Jahr fast 250.000 Inderinnen und Inder die Schweiz. Und sie geben dabei viel Geld aus - die durchschnittlichen Tagesausgaben betragen 310 Franken (rund 330 Euro) und sind damit mehr als doppelt so hoch wie die der Schweizer oder der deutschen Gäste.

Mehr zum Thema

So kommen die Pilotinnen und Piloten von Air India künftig daher.

Air India kleidet Personal neu - und behält dabei den Sari bei

Boeing 737-800 von Air India Express: Bald will die Airline die Nummer zwei im Inland sein.

Air India will mit 50 zusätzlichen Boeing 737 Max Indigo angreifen

Pilotinnen und Piloten von Air India: Künftig fliegen sie auch mit A350 und Boeing 777X.

Air India beglückt Airbus und Boeing mit Megaorders

Air India One Flugverlauf nach Tashkent: Indiens Premierminister musste einen großen Umweg nehmen.

Indiens Premierminister muss 6200 Kilometer langen Umweg nach Usbekistan fliegen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier