Boeing B747 von Aerolineas Argentina: Bald seltener in Europa.

Kahlschlag bei Aerolíneas

Die argentinische Nationalairline schreibt tiefrote Zahlen. Nun plant sie einen massiven Abbau der Überseerouten.

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Die Prognosen sind schlecht: Umgerechnet 530 Millionen Euro wird Aerolíneas Argentinas dieses Jahr an Verlust schreiben. Das schätzt jedenfalls ihr Präsident Mariano Recalde. Daran schuld seien zum allergrößten Teil die internationalen Destinationen. Rund 70 Prozent der Verluste entstünden auf Überseestrecken, so Experten gemäß der Zeitung Clarin. Alleine der Flug nach Sydney etwa bringe ein jährliches Defizit von 22 Millionen Euro. Branchenkenner machen dafür neben der schwachen Sommersaison vor allem den Umstand verantwortlich, dass kaum lukrative Businesspassagiere von Argentinien nach Australien reisen. Die Strecke steht daher ab sofort bei Aerolíneas auf dem Prüfstand.

Es ist nicht die einzige Route, die demnächst aufgegeben werden könnte. Auch Flüge nach Europa und in die Vereinigten Staaten werden auf ihre Rentabilität geprüft. So ist etwa die Strecke nach Rom genauso defizitär wie die nach Mexiko-Stadt. Rentabel sollen dagegen, so Clarin, die Flüge nach Barcelona, Bogota, Caracas, Madrid und Miami sein. Aufgegeben wurden vorerst auch die Pläne, wieder nach Havanna, New York und Punta Cana zu fliegen. Stattdessen plant die Airline das Angebot im Inland und in der Region auszubauen.

Viel zu viele Piloten

Nicht nur bei den Routen will man sparen. Auch sollen die Piloten zur Gesundung der defizitären Airline beitragen. Ihre Arbeitszeit soll sich von den heutigen 30 Flugstunden pro Monat auf 80 erhöhen, wie Planungsminister Julio De Vido bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Management der Fluggesellschaft sagte. Die Piloten werden wohl oder übel Zugeständnisse machen müssen. Denn Aerolíneas hat von ihnen viel zu viele. Rund 110 sind es derzeit, oder 32 pro Flieger. «Es ist verrückt» sagte ein Regierungsbeamter dem Magazin Perfil. Üblich sind etwa 15 pro Flugzeug.

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