Airbus A319 von Alitalia: Die Airline ging am 15. Oktober 2021 unter.

Lufthansa entscheidetITA-Chef: Marke Alitalia «wird zurückkehren»

Auch die neue Führung der italienischen Nationalairline sagt, die Marke Alitalia werde zurückkehren. Doch für die künftige ITA-Airways-Eigentümerin Lufthansa hat die Namensfrage keine Priorität.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Eigentlich hatten die Insolvenzverwalter sich Einnahmen von 290 Millionen Euro erhofft. Doch am Ende gab es wenig Interesse bei der öffentlichen Auktion. Und ITA Airways kaufte die Markenrechte von Alitalia im Oktober 2021 für 90 Millionen. Dies tat sie vor allem deshalb, weil sie nicht wollte, dass jemand anderes den Namen verwenden würde.

Immer wieder erklärten Vertreter der neuen italienischen Nationalairline danach, dass der alte Name wieder zurückkehren könnte. Man studiere «einige interessante Projekte mit der Marke», hieß es beispielsweise vor einem Jahr. Wenige Wochen zuvor hatte die Führung bereits erklärt, der Name Alitalia werde dereinst im Interkontinentalverkehr wieder verwendet. Auf Inlandsrouten und innerhalb von Europa werde ITA Airways mit ihrer blauen Flugzeugbemalung die Marke bleiben, mit der man auftrete.

Entscheiden muss Lufthansa

Mittlerweile hat ITA Airways ein neues Management. Doch an der Absicht hat sich nichts geändert. Kürzlich erklärte Exekutivpräsident Antonino Turicchi, die Marke «wird zurückkehren», wie die Zeitung Corriere della Sera schreibt. Allerdings müsse am Ende Lufthansa darüber entscheiden.

Der deutsche Luftfahrtkonzern hat angekündigt, in einem ersten Schritt 41 Prozent, in einem zweiten 90 und in einem dritten 100 Prozent von ITA Airways zu übernehmen. Das Dossier liegt aktuell in Brüssel. Die EU-Kommission hat verschiedene wettbewerbsrechtliche Vorbehalte gegenüber der Transaktion und prüft sie deshalb eingehender. Der Vollzug zieht sich daher ins Frühjahr hin.

Lufthansa hat es nicht eilig

In Frankfurt hält man die Markenfrage aktuell nicht für wichtig. «Es macht keinen Sinn, einer defizitären Fluggesellschaft den Namen einer defizitären Fluggesellschaft zu geben», sagte Lufthansa-Group-Chef Carsten Spohr vergangenen Sommer. Die erste Priorität sei, ITA Airways profitabel zu machen. Erst danach könne man über das Thema Marke Alitalia sprechen, so Spohr weiter.

Mehr zum Thema

Heckflossen von Aeroitalia (links) und Alitalia: Zu ähnlich?

ITA Airways fordert, dass Konkurrentin Aeroitalia Bemalung und Namen aufgibt

Nase eines Fliegers von ITA Airways: Wie geht es mit der italienischen Nationalairline weiter?

Italien schaut sich Alternativen zu Lufthansa an

ticker trauer

Lufthansa-Crewmitglied stirbt während Layover in Bengaluru

Lufthansas D-AIEM: Ist nun fertig beklebt.

Airbus A321 Neo von Lufthansa fliegt jetzt mit zwölf Geschichten durch Europa

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack