Im sogenannten Damp Lease stellte Norse Flugzeuge und Cockpitpersonal, während von Indigo das Kabinenpersonal kam. Mit den sechs Boeing 787-9 flog Indigo nach Bangkok, Manchester, Amsterdam, Kopenhagen und London-Heathrow.
Amsterdam bleibt einziges Ex-Dreamliner-Ziel
Die Flüge nach London-Heathrow hat die Airline seit dem 25. Oktober ausgesetzt, bis die ersten eigenen Airbus A350-900 eintreffen. Nach aktuellem Stand soll das erst 2028 der Fall sein. Von den Dreamliner-Zielen in Europa bleibt damit nur Amsterdam übrig, wie die indische Financial Express berichtet. Amsterdam bedient Indigo nun mit dem Airbus A321 XLR.
Airbus A321 XLR bietet nur noch 195 Plätze
Der Wechsel vom Dreamliner auf den A321 XLR hat deutliche Folgen. Die Norse-Jets boten 338 Sitze, davon 56 in der Premiumkabine. Im A321 XLR sind es nur noch 195 Plätze, davon zwölf Premiumsitze. Ein Bordunterhaltungssystem fehlt. Insgesamt hat Indigo 40 Airbus A321 XLR bestellt. Den ersten übernahm die Airline im Januar und setzt ihn seither unter anderem nach Athen ein. Laut dem Luftfahrtdatenportal CH-Aviation gehören inzwischen vier Exemplare zur Flotte.
Einen Rückzug von der Langstrecke sieht Indigo darin nicht. Die Zeit mit den Dreamlinern habe der Airline wertvolle Erfahrung gebracht, betont Planungs- und Ertragschef Abhijit Dasgupta gegenüber indischen Medien. Indigo habe Kompetenzen in Netzplanung, Crew-Einsatz, Wartung, Abfertigung und Ertragsmanagement aufgebaut. Darauf will die Fluggesellschaft zurückgreifen, sobald die eigenen Airbus A350 kommen.
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