Dreamliner von Norse Atlantic am BER: Aktuell geht es nur nach New York JFK.

Vermietung an IndigoJetzt wird es ernst: Indigo baut mit Dreamliner von Norse Langstrecke aus

Norse will ihre Boeing 787 vermehrt vermieten. Und Indigo möchte vor 2027 auf der Langstrecke Gas geben. Nun arbeiten die Airlines zusammen - vorerst mit einem Jet.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Zuletzt hatte Norse Atlantic Airways positive Nachrichten zu verkünden: Im Dezember waren ihre Flüge mit einer Auslastung von 94 Prozent nahezu voll. Geholfen hat dabei auch die strategische Neuausrichtung, welche die norwegische Billigairline im Spätsommer des vergangenen Jahres verkündet hatte.

Ein zentraler Punkt des neuen Kurses ist eine kleinere Flotte. Daher hat die Airline im Herbst drei Boeing 787-8 vorzeitig an die Leasinggesellschaft Aercap zurückgegeben und eine Konzentration auf das Charter- und Wetlease-Geschäft beschlossen. Die Norweger versprechen sich eine bessere Vorhersehbarkeit der Einnahmen bei sinkenden Kosten.

Zwei Dreamliner fliegen in Italien

Anfang Februar 2025 besteht die Flotte von Norse aus elf Boeing 787-9, von denen acht in Norwegen und drei in Großbritannien registriert sind. Zwei der Dreamliner sind laut Daten des Flugverfolgungsdienstes Airnav Radar aktuell für die italienische Airline Neos unterwegs.

Was Ende November mit bis zu sechs Flugzeugen angekündigt wurde, wird jetzt zur Gewissheit: Norse verleast in einem ersten Schritt einen Dreamliner an die indische Fluggesellschaft Indigo. Laut Mitteilung wird das Flugzeug voraussichtlich im März 2025 den Betrieb aufnehmen und Langstrecken ab Indien bedienen.

Indigo stellt das Kabinenpersonal

Indigo übernimmt das Flugzeug im Rahmen eines sogenannten Damp Lease. Bei diesem Leasingmodell stellt Norse Atlantic das Flugzeug samt Wartung und Cockpitcrew, während das Kabinenpersonal von Indigo kommt.

Die Vereinbarung hat eine anfängliche Laufzeit von sechs Monaten, kann jedoch, abhängig von behördlichen Genehmigungen und dem Interesse beider Airlines, auf bis zu 18 Monate verlängert werden.

Amsterdam, London und Paris im Visier

Darüber hinaus prüfen Norse und Indigo Optionen, ihre Kooperation auszubauen. Denn ihre ersten eigenen Airbus A350 erwartet die Airline erst 2027. Indigo sucht bereits Personal für die Flughäfen Amsterdam, London-Heathrow und Paris-Charles de Gaulle. Aktuell fliegt die Fluglinie bereits mit Boeing 777 im Wet-Lease von Turkish Airlines nach Istanbul.

Mehr zum Thema

Die Crew vor dem Flugzeug.

Norse verkleinert das Streckennetz und die Flotte

Airbus A350-900: Hat Indigo überzeugt.

Indigo bestellt 30 Airbus A350 - und kann auf 100 aufstocken

Norse Atlantic platziert sechs Boeing 787 im Wet-Lease

Norse Atlantic platziert sechs Boeing 787 im Wet-Lease

Erster Airbus A321 XLR von Indigo: Das Flugzeug unterscheidet sich vom Rest der Flotte.

Das bietet Indigo in ihren Airbus A321 XLR

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack