Joy Airline: Will auf kleine Jets setzen.

Joy AirlineIn Argentinien ist eine neue Airline in Planung - und der Chef ist kein Unbekannter

Ein neuer Anbieter will den argentinischen Inlandsmarkt aufmischen: Joy Airline plant Flüge mit kleinen Jets und mehr Komfort – doch hinter dem Projekt steht ein Name mit Vergangenheit.

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In Argentinien formiert sich ein neuer Anbieter: Joy Airline will künftig Inlandsstrecken bedienen und setzt dabei auf ein Premium-Konzept mit kleineren Flugzeugen und mehr Komfort. Hinter dem Projekt steht Juan José Maggio, einst Präsident der mittlerweile eingestellten Airline Southern Winds.

Die neue Fluggesellschaft ist bereits als Marke registriert, wartet aber noch auf die notwendigen Genehmigungen der Luftfahrtbehörde ANAC. Geplant sind Verbindungen zwischen Buenos Aires und Zielen wie San Luis oder Bariloche sowie weitere Strecken innerhalb des Landes. Zum Einsatz kommen sollen Flugzeuge in der Größenordnung von 50-Sitzern, die aber in einer großzügigen Konfiguration mehr Platz und Service bieten sollen.

Gründer mit bankrotter Airline verbunden

Allerdings ist das Projekt nicht frei von Altlasten. Maggio war in der Vergangenheit eng mit Southern Winds verbunden, deren Geschichte nach einem Drogenschmuggel-Skandal im Jahr 2005 abrupt endete. Zwar wurde er später nicht verurteilt, doch der Fall belastet seinen Namen bis heute. Auch andere Beteiligte des neuen Projekts waren bereits in gescheiterte Airline-Vorhaben involviert.

Ob Joy Airline tatsächlich abhebt, bleibt daher offen. Der argentinische Markt gilt zwar als ausbaufähig, gerade bei Inlandsverbindungen. Doch zahlreiche gescheiterte Projekte zeigen, wie schwierig es ist, dort dauerhaft Fuß zu fassen.

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