A320 von Syrian Airlines: De Fluglinie darf wieder in die EU:

Nach fast 13 JahrenEU lässt Syrian Airlines wieder nach Europa

Knapp zweieinhalb Monate nach dem Sturz des Assad-Regimes hat die EU die syrische Nationalairline von der Sanktionsliste gestrichen. Anders als Syrian Airlines darf aber die größte Fluglinie des Landes noch immer nicht nach Europa.

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Das Terrorregime in Syrien wurde am 8. Dezember gestürzt. An diesem Tag eroberten Syrerinnen und Syrer, angeführt von der Miliz Haiat Tahrir al-Scham, die Hauptstadt Damaskus. Präsident Bashar al-Assad und seine Familie flohen nach Moskau. Gut zwei Monate nach dem Sturz fliegen Turkish Airlines, Qatar Airways und Royal Jordanian wieder regelmäßig ins Land.

Schon bald könnte Syrian Airlines auch wieder Flüge nach Europa aufnehmen. Die Europäische Union hat die staatliche Fluggesellschaft am 24. Februar von der Sanktionsliste gestrichen. Zuvor galt seit Juli 2012 ein Flug- und Landeverbot für sie.

Zweite syrische Airline bleibt sanktioniert

«Die EU ist bestrebt, die Zusammenarbeit mit Syrien, seiner Bevölkerung und seinen Unternehmen in den Schlüsselbereichen Energie und Verkehr zu erleichtern und die mit diesen Sektoren verbundenen Finanz- und Banktransaktionen sowie die für humanitäre und Wiederaufbauzwecke erforderlichen Transaktionen zu erleichtern», begründete die EU ihren Schritt.

Die Flotte der syrischen Nationalairline besteht gemäß dem Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation aus acht Airbus A320, zwei A340-300, zwei Tupolev Tu-134 und zwei Ilyushin Il-76. Dennoch ist Syrian Airlines - gemessen an den aktiven Flugzeugen - nicht die größte Fluggesellschaft des Landes. Diesen Titel trägt die private Cham Wings. Sie betreibt fünf Flugzeuge, die jedoch weiterhin nicht in die EU fliegen dürfen.

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