Dreamliner von Etihad: Die Airline hat nun vorerst genug Beteiligungen gesammelt.

Keine Beteiligung an South AfricanEtihad hat keinen Appetit

Etihad erteilt South African Airways und anderen Fluglinien eine Absage. Vorerst will die Golfairline über Codeshare-Abkommen und nicht Beteiligungen wachsen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In Südafrika will man. Man habe Etihad Airways eine Option auf eine Beteiligung an South African Airways eingeräumt, erklärte vergangene Woche Geschäftsführer Nico Bezuidenhout. Der SAA-Chef würde sich wünschen, dass die Zusammenarbeit über das eben verstärkte Codeshare-Abkommen hinausgeht. Denn seine Airline pfeift aus dem letzten Loch.

Doch in Abu Dhabi winkt man vorerst ab. «Wir führen keine Gespräche mit South African Airways über eine Beteiligung», erklärte Etihad-Chef James Hogan am Donnerstag (18. Dezember) bei einer Medienkonferenz am Heimatflughafen. Auch mit keiner anderen Fluggesellschaft auf der Welt stehe man derzeit in Verhandlungen über einen Einstieg.

Etihad setzt vorerst auf Codeshare-Abkommen

2015 scheint also für die bislang beteiligungshungrige Etihad eher ein Jahr der Konsolidierung zu sein. Kein Wunder: In den letzten drei Jahren kaufte sich die Golfairline bei Air Berlin, Aer Lingus, Virgin Australia, Air Seychelles, Air Serbia, Darwin/Etihad Regional und Jet Airways ein. Zuletzt kam Alitalia als großer Brocken hinzu. Das muss erst einmal verdaut werden.

Vorerst will Hogan über weitere Codeshare-Abkommen weiter wachsen – so wie nun bei South African. «So können wir unser Netz ausweiten», so der Etihad-Chef. Bereuen tut er die bisherigen Übernahmen aber nicht. Er sei extrem zuversichtlich für Alitalia, erklärte er in Abu Dhabi. Und auch Air Serbia entwickle sich hervorragend. Vor allem aber: «Wir kaufen nun als eine Firma ein», so Hogan. Dadurch habe man riesige Vorteile bei den Kosten.

Wer gehört zu Etihads Equity-Allianz? Lesen Sie «Das Etihad-Imperium».

Mehr zum Thema

Airbus A321 LR von Etihad Airways: Die Golfairline ist zufreiden mit dem neuen Modell.

Etihad Airways erreicht wieder Auslastung von 92 Prozent

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Emirates-Jet in Berlin: Bisher fast ausschließlich bei der Messe ILA in der Hauptstadt zu Gast.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den neuen Verkehrsrechten für die Emirate

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Golfstaaten zeigen trotz Konflikt robuste Reisenachfrage

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier