Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich auf zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Flüge zwischen Dubai und Israel geeinigt, wie die Zeitung Haaretz berichtet. Damit können die Rückholflüge israelischer Fluggesellschaften aus Dubai fortgesetzt werden. Erste solche Flüge hatten bereits stattgefunden, waren dann aber durch Sicherheitsauflagen und Probleme mit den Landegenehmigungen verzögert worden.
Hintergrund ist der Vorfall mit einem Flydubai-Flug am 30. September. Dabei hatte der Kopilot den Kapitän im Cockpit angegriffen und offenbar versucht, den Jet zum Absturz zu bringen. Flydubai setzte daraufhin die Flüge zwischen Dubai und Tel Aviv aus und rund 10.000 Israelis saßen zeitweise in Dubai fest, oder waren von den unterbrochenen Verbindungen betroffen.
Nach der nun erzielten Einigung wurden weitere Rückholflüge für Montag genehmigt. Zu den vereinbarten Maßnahmen gehören strengere Kontrollen von Passagieren und Gepäck. Aufgegebenes Gepäck soll dabei getrennt von den Passagieren transportiert werden. Zudem hatte Israel darauf gedrängt, eigene Sicherheitskontrollen und Scanner in Dubai einsetzen zu können - über die genauen Details dazu wurde nun zunächst aber wenig bekannt.