Fokker 70 von i-Fly Air: Schon die dritte Betreiberin in Kenia.

Rares ModellEs gibt kaum noch Fokker 70 - aber einen neuen Betreiber

Weniger als 20 Exemplare der Fokker 70 sind weltweit noch als zivile Flieger unterwegs. In Kenia flottet eine Fluggesellschaft das Modell jetzt aber neu ein.

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Wer mit einer Fokker 70 fliegen will, hat nicht viele Optionen. Weltweit sind von dem Modell aktuell nur noch 18 zivil betriebene Exemplare aktiv, wie Daten des Portals CH Aviation zeigen. Größte Betreiberin ist die australische Alliance Airlines mit elf Jets des verkürzten Schwestermodells der Fokker 100.

Es folgt Air Niugini aus Papua-Neuguinea mit drei Fokker 70, sowie mit je einem Flugzeug Fly All Ways Airlines aus Suriname, Jet Air Caribbean aus Curaçao sowie Jetways Airlines und Salaam Air Express aus Kenia. Zusätzlich gibt weltweit rund zehn inaktive Flieger.

Eine Fokker 50, eine Fokker 70

Nun kommt aber eine weitere Maschine und mit ihr eine neue Betreiberin hinzu - und das erneut in Kenia. Die in der Hauptstadt Nairobi beheimatete i-Fly Air - nicht zu verwechseln mit der russischen Chartairline I-Fly Airlines - bekam schon im Februar 2022 eine fast 34 Jahre alte Fokker 50 mit dem Kennzeichen 5Y-IFL und fliegt damit.

Im November erhielt i-Fly Air nun auch eine knapp 27 Jahre alte Fokker 70. Die Maschine kam mit dem Kennzeichen 5B-DDF an, das sie bei der vorherigen Betreiberin Tus Airways auf Zypern getragen hatte, erhält nun aber die Registrierung 5Y-IFA. Weitere Betreiber waren zuvor Malév Hungarian Airlines, Sempati Air aus Indonesien und KLM Cityhopper.

Von Woensdrecht nach Nairobi

Das Flugzeug war seit Ende 2019 nicht mehr im Dienst. Von Februar 2020 bis Mai 2022 stand es in Bratislava in der Slowakei, dann im niederländischen Woensdrecht. Am 09. und 10. November flog die Fokker 70 von dort aus über Luxemburg und Kairo nach Nairobi. Den Dienst bei i-Fly Air aufgenommen hat das Flugzeug noch nicht.

Die Fluggesellschaft bietet derzeit Inlandsflüge von Nairobi nach Wajir und Mandera an. Laut ihrer Webseite sollen auch Mombasa, Kisumu, Malindi, Lamu und Ukunda

hinzukommen, ebenfalls alle in Kenia.

Blick in die i-Fly-Kabine Bild: i-Fly Air

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