Fokker 70 von i-Fly Air: Schon die dritte Betreiberin in Kenia.

Rares ModellEs gibt kaum noch Fokker 70 - aber einen neuen Betreiber

Weniger als 20 Exemplare der Fokker 70 sind weltweit noch als zivile Flieger unterwegs. In Kenia flottet eine Fluggesellschaft das Modell jetzt aber neu ein.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wer mit einer Fokker 70 fliegen will, hat nicht viele Optionen. Weltweit sind von dem Modell aktuell nur noch 18 zivil betriebene Exemplare aktiv, wie Daten des Portals CH Aviation zeigen. Größte Betreiberin ist die australische Alliance Airlines mit elf Jets des verkürzten Schwestermodells der Fokker 100.

Es folgt Air Niugini aus Papua-Neuguinea mit drei Fokker 70, sowie mit je einem Flugzeug Fly All Ways Airlines aus Suriname, Jet Air Caribbean aus Curaçao sowie Jetways Airlines und Salaam Air Express aus Kenia. Zusätzlich gibt weltweit rund zehn inaktive Flieger.

Eine Fokker 50, eine Fokker 70

Nun kommt aber eine weitere Maschine und mit ihr eine neue Betreiberin hinzu - und das erneut in Kenia. Die in der Hauptstadt Nairobi beheimatete i-Fly Air - nicht zu verwechseln mit der russischen Chartairline I-Fly Airlines - bekam schon im Februar 2022 eine fast 34 Jahre alte Fokker 50 mit dem Kennzeichen 5Y-IFL und fliegt damit.

Im November erhielt i-Fly Air nun auch eine knapp 27 Jahre alte Fokker 70. Die Maschine kam mit dem Kennzeichen 5B-DDF an, das sie bei der vorherigen Betreiberin Tus Airways auf Zypern getragen hatte, erhält nun aber die Registrierung 5Y-IFA. Weitere Betreiber waren zuvor Malév Hungarian Airlines, Sempati Air aus Indonesien und KLM Cityhopper.

Von Woensdrecht nach Nairobi

Das Flugzeug war seit Ende 2019 nicht mehr im Dienst. Von Februar 2020 bis Mai 2022 stand es in Bratislava in der Slowakei, dann im niederländischen Woensdrecht. Am 09. und 10. November flog die Fokker 70 von dort aus über Luxemburg und Kairo nach Nairobi. Den Dienst bei i-Fly Air aufgenommen hat das Flugzeug noch nicht.

Die Fluggesellschaft bietet derzeit Inlandsflüge von Nairobi nach Wajir und Mandera an. Laut ihrer Webseite sollen auch Mombasa, Kisumu, Malindi, Lamu und Ukunda

hinzukommen, ebenfalls alle in Kenia.

Blick in die i-Fly-Kabine Bild: i-Fly Air

Mehr zum Thema

Neuer Besitzer für Fokker Services und Techniek

Neuer Besitzer für Fokker Services und Techniek

Embraer E190 von Alliance Airlines: 16 zusätzliche Exemplare von American Airlines gehen an die australische Fluglinie.

Fokker-Spezialistin holt sich Embraer-Jets von American

Flugzeugrumpf auf LKW: Der Transport kostete 15.000 Euro.

Mit der geschenkten Fokker fingen die Probleme an

ticker-qantas

Qantas ersetzt ihre Fokker 100 durch Embraer E190

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin