Flieger von Cathay Pacific: Feuchtes Klima macht Hongkong für Groundings ungeeignet.

Sommer in HongkongCathay Pacific sucht trockenere Standplätze

Den gegroundeten Fliegern der Fluglinie aus Hongkong wird es in der Heimat zu feucht. Cathay Pacific plant, die Jets woanders hinzubringen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Für den Sommer in Hongkong muss man gemacht sein. Während von Herbst bis zum Frühling ein relativ mildes Klima herrscht, prägen im Sommer oftmals Hitze und sehr schwüle Luft das Wetter. Nicht nur einigen Touristen aus kühleren Gefilden kann diese Witterung zu schaffen machen.

Auch für geparkte und gelagerte Flugzeuge sind solche Bedingungen nicht optimal. Obwohl der Flugverkehr in Asien mit etwas Vorsprung zum Westen wieder anzog, sind auch dort noch immer viele Flugzeuge gegroundet - auch bei der Fluggesellschaft aus der chinesischen Sonderverwaltungszone.

Immer noch Hitze, aber viel trockener

Mehr als 50 Flugzeuge wird die Airline weg von Hongkong bringen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Aktuell zählt Cathay Pacific in ihrer Flotte 152 Großraumflieger vom Typ Airbus A350, Airbus A330, Boeing 777 sowie Boeing 747-Frachter. Welche Anzahl Flieger und welche Muster auf dem Luftwege umgeparkt werden, ist bislang unklar.

Jedoch ist aus Kreisen der Fluglinie, deren Rettungspaket über 39 Milliarden Hongkong-Dollar dieser Tage von den Aktionären genehmigt worden ist, durchgesickert, wo die neuen Abstellplätze der Flugzeuge ungefähr liegen werden. Laut einer internen Quelle sind «weniger feuchte Orte wie Dubai und die australische Wüste» vorgesehen.

Auch eine Kostenfrage

Dies ist keine ungewöhnliche Maßnahme. Lufthansa hat mehrere Airbus A380 und Airbus A340-600 ins spanische Teruel gebracht. Singapore Airlines hat mit Alice Springs einen Stellplatz für einige ihrer A380 ausgesucht, der inmitten von Australien liegt. An solchen Orten erleichtert zu einem eine verhältnismäßig trockene Luft das Abstellen der Flugzeuge.

Sind Flugzeuge über lange Zeiträumen hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, muss ihr Innenleben öfter nach möglichen Schäden und Korrosion untersucht werden. Ebenso locken abgelegene Stellplätze mit günstigeren Kosten. Im Vergleich zu Parkgebühren, die Betreiber großer Drehkreuze wie etwa in Hongkong verlangen, sind abgeschiedene Airports deutlich preiswerter.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von South African Airways: Nicht mehr in der Flotte.

South African fliegt Airbus A350 nach Teruel aus

Iberia parkt Flieger an spanischem Geisterflughafen

Iberia parkt Flieger an spanischem Geisterflughafen

Lufthansas Boeing 747 mit dem Kennzeichen D-ABTL: Zurück in Frankfurt.

Lufthansa-Jumbos sind große Stars in Twente-Enschede

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin