So präsentiert Air France die neue Premium Economy: Mehr Komfort, mehr Auswahl.

Air France motzt A380 auf

500 Millionen Euro gibt Air France aus, um die Kabine ihrer Flotte rundum zu erneuern. Obwohl noch brandneu, werden wohl auch die Airbus A380 umgerüstet.

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Luftfahrt

Neun Airbus A380 besitzt die französische Nationalairline inzwischen schon. Die neueste Maschine traf Mitte September in Paris ein. «Die Ankunft dieses neuen Flugzeuges zeigt unsere Bereitschaft in eine moderne Langstreckenflotte zu investieren und Produkte und Dienste der neuesten Generation zu bieten», sagte Air-France-Chef Frédéric Gagey bei dem Anlass.

Doch ganz so modern, wie es Air France möchte, ist der neue A380 nicht. Denn seit der Bestellung der insgesamt zwölf A380 lancierte die Fluglinie das Erneuerungsprogramm Best & Beyond. Damit will sie sich insgesamt höher positionieren. Kürzlich wurden die ersten Resultate präsentiert. In der Economy-Klasse erhalten Reisende einen rundum erneuerten Sitz mit mehr Beinfreiheit und einer bequemeren Kopfstütze. Hinzu kommt ein neuer, breiterer Tisch und eine Steckdose. Auch in der Premium Economy wird aufgerüstet. Sie erhält vor allem ein Unterhaltungsprogramm mit einem Touchscreen.

Am Plan wird bereits gearbeitet

Auch die erste Klasse und die Business Class werden gepimpt. Noch verrät Air France aber nicht, was sich dort alles ändert. Klar ist, dass die Neuerungen zuerst in den Boeing 777 eingeführt werden. Dafür investiert Air France rund 500 Millionen Euro. Der A380 bleibt vorerst außen vor.

Doch das wird sich ändern. «Das Vorzeigeflugzeug in der Langstreckenflotte ist der Airbus A380», sagte kürzlich Langstreckenchef Bruno Matheu der Zeitung Le Figaro. Dies gilt umso mehr, als die Boeing 747 bei Air France allesamt ausgemustert werden. Wenn die B777 umgerüstet seien, stelle sich die Frage der Renovation bei den A380. Man arbeite bereits daran, wie Best & Beyond auf dem A380 aussehen könnte.

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