Rang 3: Air France - 648 Flüge pro Tag.

Erneuter KapitalmangelAir France-KLM benötigt weitere sechs Milliarden

Wegen der anhaltenden Corona-Krise braucht Air France-KLM erneut Staatshilfe. Die zuvor erhaltenen Milliardengelder reichen nicht mehr aus.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Im April erhielt Air France-KLM insgesamt 10,4 Milliarden Euro an Hilfsgeldern aus Frankreich und den Niederlanden, um die Corona-Krise überstehen zu können. Doch weil die Pandemie sich hinzieht, reicht die staatliche Hilfe wohl nicht mehr aus. Konzernchef Benjamin Smith warnte bereits im September, dass die Gruppe ihr Kapital weiter stärken muss, weil die Erholung langsamer ausfällt als erwartet.

Jetzt wird das konkreter. Laut einem Bericht der französischen Zeitung Le Monde, könnte die französische Regierung Air France-KLM weitere drei Milliarden Euro zukommen lassen, während die Niederlande eine Milliarde bereitstellen. Weitere zwei Milliarden sollen durch Darlehen dazu kommen.

Frankreich stellt sich hinter Air France

Sowohl Frankreich als auch die Niederlande besitzen Anteile an air France-KLM. Beide halten jeweils knapp 14 Prozent am Luftfahrtunternehmen. Doch es ist in erster Linie Paris, das seiner Airline die Hand reicht. Bei den vorherigen Corona-bedingten Staatshilfen hat die Regierung in Paris mit gut sieben Milliarden Euro für den größten Anteil der Gelder gesorgt.

Vor einigen Tagen erst, sagte Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Fernsehen: «Wir werden unsere nationale Fluggesellschaft auch weiterhin unterstützen, wenn es notwendig ist», und stärkt Air France damit den Rücken. Frankreich hat der Nationalairline im Gegenzug für die Hilfe im April allerdings auch strenge Bedingungen auferlegt, etwa in Bezug auf die Ökologie.

Mehr zum Thema

Frankreich ist bereit, Air France weiter zu unterstützen

Frankreich ist bereit, Air France weiter zu unterstützen

Airbus A340 von Air France in ST. Maarten: Ein Bild aus der Vergangenheit.

Air France sagt einem weiteren Airbus-Jet Lebewohl

KLM-Flieger: Noch stellen die Piloten sich quer.

Niederlande stoppen Staatshilfen für KLM

ticker-air-france

Air France erhöht New-York-Angebot auf bis zu elf Flüge täglich

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies