Flughafen Tegel: Das Bodenpersonal streikt.

Streik in BerlinAirlines fordern Eingreifen der Politik

Der Streik an den Berliner Flughäfen nervt die Fluggesellschaften. Sie seien nicht Partei im Tarifstreit und dennoch massiv betroffen, beklagen sie sich.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Same procedure as every day: Auch am Dienstag (14. März) legt das Bodenpersonal der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld seine Arbeit ab 4 Uhr morgens nieder. Damit wird es erneut zu großen Behinderungen im Flugverkehr kommen. An den beiden ersten Streiktagen am Freitag und Montag waren mehr als 1300 Flüge ausgefallen.

Das kommt bei den Fluggesellschaften schlecht an. Sie seien gar nicht Partei in den Tarifverhandlungen, beklagen sie sich via den Branchenverband Barig Board of Airline Representatives in Germany, aber trotzdem massiv betroffen. Als Folge des Streiks kämen Tausende von Passagieren und Waren nicht rechtzeitig an ihr Ziel. Das sei teuer. Zudem könnten Fluggesellschaften  ihre Flugzeuge mitunter nicht wie geplant einsetzen, weil diese in Berlin gestrandet seien und daher im Netzwerk fehlen. «Die Folge sind weitere Flugabsagen.»

Attraktivität des Standortes sichern

Das Barig Board of Airline Representatives fordert deshalb von der deutschen Regierung «verbindliche Regelungen wie Mediations- oder Schlichtungsverfahren». «Wir sehen hier den Gesetzgeber in der Pflicht, dass er endlich die dringend benötigten Rahmenbedingungen schafft, damit Streiks im deutschen Luftverkehr wirklich nur die Ultima Ratio sind», so Generalsekretär Michael Hoppe. Nur so könne man sicherstellen, dass die Attraktivität des Luftverkehrsstandortes Deutschland bewahrt bleibt.

Auch Ryanair fordert ein Eingreifen der Politik. «Es ist nicht akzeptabel, dass eine Handvoll von Gewerkschaften des Bodenpersonals die Flughäfen von Deutschlands Hauptstadt für einen weiteren Tag schließen können, dadurch mehrere hundert Flugstreichungen verursachen und die Reisepläne hunderttausender Reisender beeinträchtigen», so Marketingchef Kenny Jacobs. Man rufe die deutsche Regierung auf, einzugreifen.

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

So entwickelt sich der Luftverkehr in Deutschland in den nächsten sechs Monaten

ticker-deutschland

Deutschland beschließt Gesetzesänderung zur besseren Abwehr von Drohnen an Flughäfen

ticker-deutschland

Sommerangebot in Deutschland wächst - vor allem in die Türkei, auf den Balkan und nach Nordafrika

ticker-deutschland

BDL: Deutschland verliert Anschluss an Europas Luftfahrtboom

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack