Airbus A330-900 von Aircalin: Die Fluggesellschaft will wieder nach Paris.

17.000 KilometerAircalin plant ab 2026 Flüge von Neukaledonien nach Paris

Die Inselgruppe liegt 17.000 Kilometer vom Mutterland Frankreich entfernt. Wenn es nach dem Chef von Aircalin geht, fliegt seine Airline ab 2026 von Neukaledonien nach Paris.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Rund 17.000 Kilometer entfernt von Paris, östlich von Australien, liegt mitten im Pazifik ein Stück Frankreich: Neukaledonien. Die Inselgruppe galt bis zu einer Verfassungsänderung 2003 als französisches Überseegebiet. Heute ist die ehemalige Kolonie eine Überseegemeinschaft mit besonderem Status. Neukaledonien zählt nicht zur EU und ist auch nicht Teil des Schengen-Raums.

Zugangstor ist der internationale Flughafen von La Tontouta mit der am Flughafen ansässigen Heimatairline Aircalin. Die Fluglinie betreibt aktuell vier Flugzeuge: zwei Airbus A320 Neo für regionale Flüge nach Wallis, Australien, Vanuatu, Fiji, Neuseeland und Polynesien. Hinzu kommen zwei Airbus A330-900 für den Langstreckenverkehr.

Umstieg in Tokio

Die Flieger mit den Registrierungen F-ONEO und F-ONET setzt die 1983 gegründete Fluggesellschaft auf Flügen nach Singapur, Sydney und Tokio ein. Wer mit ihr nach Paris fliegen möchte, muss derzeit in Tokio in ein Flugzeug von Air France umsteigen. Mit der französischen Nationalairline besitzt Aircalin eine Codeshare-Partnerschaft.

Wenn es nach Geschäftsführer Didier Tappero geht, könnte sich das 2026 ändern. Er kündigte im Rahmen der Übernahme des zweiten Airbus A320 Neo an, dass seine Airline in zwei Jahren bis zu vier Flüge pro Woche nach Paris-Charles de Gaulle anbieten könnte, berichtet der Radiosender Radio 1.

Air France gab die Strecke 1995 auf

Die knapp 17.000 Kilometer weite Strecke in die Heimat wird die Fluggesellschaft mit Zwischenstopp anbieten müssen. Angedacht ist dabei Singapur. Der Airbus A330-900 hat eine Reichweite von 12.600 Kilometern.

Bis 1995 hatte Air France die Strecke angeboten. Doch die französische Nationalairline gab die Flüge von Paris via Singapur nach Nouméa auf. Nun arbeitet Aircalin am Comeback der Strecke. Passend dazu soll die Airline Interesse an einem dritten A330-900 zeigen.

Mehr zum Thema

Airbus A330-900 von Aircalin: Die Airline denkt über Nachschub nach.

Aircalin hat Lust auf einen dritten Airbus A330 Neo

Airbus A330 Neo von Aircalin: Die Flotte besteht aus zwei A330 Neo und zwei A320 Neo.

Stinkender A330 Neo ist zurück im Einsatz

Airbus A320 Neo von Air Calin: Die Fluglinie will die Flotte ausbauen.

Aircalin schaut sich den Airbus A321 LR an

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Video

Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin