Airbus A330-900 von Aircalin: Die Airline denkt über Nachschub nach.

Große PläneAircalin hat Lust auf einen dritten Airbus A330 Neo

Die Airline aus Neukaledonien will via Singapur mehr Fluggäste aus Asien und Europa anlocken. Deshalb überlegt sich Aircalin auch, einen dritten Airbus A330 Neo zuzulegen.

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1995 zog Air France die Reißleine. Die französische Nationalairline gab die Flüge von Paris via Singapur nach Nouméa auf. Hohe Verluste hatten zur Entscheidung geführt. Jetzt versucht Aircalin, die einstige Paradestrecke von der anderen Seite aus wiederzubeleben. Sie hat dazu Flüge nach Singapur aufgenommen.

Die Fluggesellschaft aus dem französischen Überseegebiet Neukaledonien plant, mit dem neuen Ziel Singapur Südostasien, Südchina, den Nahen Osten und Indien besser erschliessen zu können. Dazu will sie auch neuer Partnerschaften eingehen. Aircalin denkt dabei unter anderem an Singapore Airlines, aber auch andere asiatischen Fluggesellschaften. Verhandlungen laufen bereits.

Gespräche mit Airbus laufen

Zwei Mal pro Woche fliegt Aircalin derzeit in den Stadtstaat. Doch dabei soll es nicht bleiben. Im September will die Fluglinie die Frequenz auf drei wöchentliche Flüge erhöhen und möglichst bald sogar auf vier. Deshalb denkt sie auch über Flottenzuwachs nach. Man spreche mit Airbus über ein drittes Langstreckenflugzeug, sagte Geschäftsführer Didier Tappero dem Magazin Aviation Week. «Das ist ein Projekt, an dem wir noch arbeiten müssen.» Aktuell hat hat sie zwei Airbus A330 Neo in der Flotte.

Die Verbindung nach Singapur soll auch eine bessere Anbindung an die ferne Hauptstadt Paris ermöglichen. Bisher arbeitet Aircalin da mit Air France zusammen, indem sie Reisende nach Tokio fliegt, die von dort mit der französischen Nationalairline weiter nach Frankreich reisen können. Singapur bietet sich da als Alternative an.

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