Blick auf den Airbus A350-1000: Das Höchstabfluggewicht soll steigen.

Änderungen für die UltralangstreckeAirbus will Qantas mit A350-1000 glücklich machen

Der Flugzeugbauer nimmt die Ultralangstrecken-Herausforderung von Qantas mit dem A350-1000 an. Dazu wird es Änderungen am Flieger geben - aber keine Zusatztanks.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Mit welchem Flugzeug bewirbt sich Airbus um den Auftrag für Qantas' Ultralangstrecken-Projekt namens Project Sunrise? Zuerst war spekuliert worden, der Flugzeugbauer würde den A350-900 in der Ultralangstrecken-Version ULR für die Flüge von Sydney nach New York und London ins Rennen schicken. Dann zeichnete sich ab, dass es doch eher der A350-1000 wird und es gab Berichte über die Entwicklung eines A350-1000 ULR.

Nun hat Airbus sich erstmals geäußert und bestätigt, dass man beim Project Sunrise an erster Stelle auf den A350-1000 setzt. Dazu werde man bis 2022 eine Version anbieten, die eine Reichweite von 8700 Seemeilen oder 16.112 Kilometern mit 375 Passagieren an Bord hat, erklärt Airbus gegenüber dem Fachmagazin Flightglobal. Zurzeit ist der Jet demnach in neun Gewichtsvarianten erhältlich, von denen zwei das größte Höchstabfluggewicht von 316 Tonnen haben und damit bis zu 8400 Seemeilen mit 366 Reisenden schaffen.

Keine Zusatztanks geplant

Offenbar ist ganz bewusst nicht die Rede von einer ULR-Version und A350-Marketingchefin Marisa Lucas-Ugena sagte laut dem Portal Runway Girl Network, man brauche keine zusätzlichen Treibstofftanks, um die gewünschten Werte zu erreichen. Stattdessen werde man das Höchstabfluggewicht leicht anheben. «Das Höchstabfluggewicht erweitert die Möglichkeiten des Flugzeugs, mehr Nutzlast oder mehr Treibstoff zu transportieren, je nachdem, was man vorhat», so Lucas-Ugena. Wie Airbus das erreichen will, sagte sie nicht.

Im vergangenen Jahr hatte Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker noch mit Blick auf Airbus und den A350-1000 erklärt: «Sie haben uns gesagt, dass sie die Reichweite des A350-1000 durch zusätzliche Tanks steigern können.» Das scheint nun vorerst kein Thema mehr zu sein.

Wie positioniert sich Boeing?

Die genannte Reichweite von 8700 Seemeilen würde zwar für die Strecke Sydney - New York ausreichen, aber nicht für die fast 9200 Seemeilen lange Distanz von Sydney nach London. Ob zum Beispiel Beschränkungen der Nutzlast daran etwas ändern sollen, darauf ging Airbus nicht ein. Derweil erklärte Lucas-Ugena gegenüber Flightglobal, dass auch der A350-900 noch nicht ganz aus dem Rennen sei: «Wir könnten beide anbieten, und Qantas die Flexibilität geben, in beide Richtungen zu gehen», so die Marketingchefin.

Qantas fliegt schon mit Boeing 787-9 von Perth nach London und führt mit dem Modell zudem Testflüge von New York nach Sydney durch. Eigentlich hieß es, Boeing wolle eine Variante der 777-8 beim Project Sunrise ins Rennen schicken, doch die Entwicklung des Fliegers liegt derzeit auf Eis.

Mehr zum Thema

Dreamliner von Qantas: Ultralange Flüge mit Passagieren und Besatzung.

Qantas führt Testflüge von New York nach Sydney durch

Airbus A350-1000: 73,8 Meter lang und ganz schön kraftvoll.

Was A350-900 und A350-1000 unterscheidet

Der erste A350-1000 für British Airways: Noch bei Airbus in Toulouse.

Hier rollt British Airways' erster Airbus A350-1000

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin