Dreamliner von Qantas: Ultralange Flüge mit Passagieren und Besatzung.

Mit Boeing 787-9Qantas führt Testflüge von New York nach Sydney durch

Die australische Fluggesellschaft will wissen, was Flüge von mehr als 20 Stunden mit Passagieren und Besatzung machen. Dazu führt Qantas jetzt Tests durch.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bis zum Ende des Jahres will Qantas entscheiden. Die australische Fluggesellschaft möchte schon ab 2022 nonstop von Sydney nach London und New York fliegen. Noch gibt es aber einige offene Fragen. Gibt es ein Flugzeug, das diese Strecken effizient fliegen kann? Rechnen sich die Routen überhaupt? Jetzt klärt Qantas eine weitere ab: Halten Menschen Flüge von 22 Stunden überhaupt aus?

Um die letzte Frage zu beantworten, wird die Fluggesellschaft in den kommenden Monaten drei Testflüge durchführen, wie sie am Donnerstag (22. August) bekannt gab. Dafür verwendet sie Dreamliner, die Boeing frisch an sie ausliefert. Qantas hat 14 787-9 bestellt, acht wurden bisher ausgeliefert.

40 Passagiere an Bord

Die rund 40 Testpassagiere an Bord werden von Wissenschaftlern der University of Sydney mit tragbaren Messgeräten ausgestattet. Sie zeichnen Schlafmuster und Bewegungen auf. Aber auch den Einfluss von Essen und Licht auf die innere Uhr wollen die Forscher betrachten. Gleichzeitig zeichnen Experten der Monash University in Melbourne die Gehirnströme der Piloten auf und messen, wie aufmerksam sie vor, während und nach dem Flug sind. Das braucht Qantas, um die Erlaubnis der Luftfahrtbehörden zu erhalten.

Erste Erfahrungen mit langen Flügen hat Qantas schon. Im März 2018 startete die Fluglinie Nonstopflüge zwischen Perth und London. Sie dauern 17,5 Stunden. Mit der Auslastung ist sie sehr zufrieden. In den ersten zwölf Monaten waren 94 Prozent der Sitze verkauft. Deshalb hat Qantas auch weiterhin starkes Interesse an den beiden anderen Routen.

Flugzeugbauer an der Arbeit

Airbus wird für das Projekt Sunrise, wie Qantas die neuen Ultralangstrecken nennt, offenbar den A350-1000 ULR ins Rennen schicken. Der europäische Flugzeugbauer stellt die A350-Variante mit mehr Reichweite offenbar bald erstmals öffentlich vor. Boeing arbeitet an einer Variante der 777-8, die weiter fliegen soll. Kürzlich wurde aber bekannt, dass diese Arbeiten auf Eis gelegt worden sind.

Mehr zum Thema

Boeing 787-9 Dreamliner: Mit diesem Modell fliegt Qantas nonstop nach Europa.

Qantas mit Spitzenauslastung auf Strecke Perth - London

«Gebratener Cone Bay Barramundi mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln, Broccolini, Zitrone, Oliven und Mandel-Salsa»: Soll den Jetlag erträglicher machen.

Qantas serviert Essen gegen Jetlag

ticker-qantas

Qantas warnt vor längeren Project-Sunrise-Flügen ohne Midway

ticker-qantas

Qantas startet 2028 Nonstopflüge von Sydney nach New York

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin