Airbus A350-1000: Qatar Airways hat Interesse an mehr Reichweite.

Qatar AirwaysAirbus A350-1000 soll noch weiter fliegen

Offenbar arbeitet Airbus an einer Verbesserung des A350-1000. Die Reichweite des Flugzeuges soll nochmals erhöht werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker ist als anspruchsvoller Kunde bekannt. Darauf ist er auch stolz. «Wir würden niemals ein Flugzeug in Empfang nehmen, das nicht perfekt ist», sagte er kürzlich zu aeroTELEGRAPH. Und das scheint die Flugzeugbauer zu motivieren, ihre Flieger laufend zu optimieren. So auch Airbus beim A350-1000.

Airbus hat kürzlich bekannt gegeben, die Reichweite der größten A350-Version um 840 Kilometer zu erhöhen. Schon bald wird das maximale Startgewicht des Flugzeugs 316 Tonnen betragen - fünf Tonnen mehr als bisher und das möglich machen. Doch das ist nicht alles. «Es wird eine weitere Erhöhung geben», sagte Al Baker bei der Luftfahrtmesse Farnborough Air Show in Bezug auf den A350-1000 voraus.

Zusätzliche Tanks

Möglich werden soll die erneute Reichweitenerhöhung laut Al Baker durch Anpassungen bei der Treibstoffkapazität. «Sie haben uns gesagt, dass sie die Reichweite des A350-1000 durch zusätzliche Tanks steigern können», sagte er. Mehr Details nannte der Qatar-Chef nicht. Verfügbar sollen die Veränderungen «mittelfristig» sein.

Interessant sind Al Bakers Äußerungen vor allem auch vor dem Hintergrund, dass es auch eine andere Fluggesellschaft gibt, die an einem A350-1000 mit hoher Reichweite interessiert sein könnte: Die australische Qantas möchte gerne nonstop von Sydney nach London fliegen – so etwas wie der Heilige Gral der Luftfahrt. Ihr Chef Alan Joyce nannte das Ganze Project Sunrise – und rief die Flugzeugbauer auf, entsprechende Jets zu entwickeln.

Anpassungen angekündigt

Airbus hatte bereits erwähnt, dass man an Anpassungen am A350 arbeite, die Qantas' Bedürfnissen gerecht werden. Welche der drei Varianten des Jets man sich dabei ansieht, hatte der europäische Flugzeugbauer allerdings nicht gesagt. Bei Boeing ist die 777X am ehesten geeignet. Die 777-8 und 777-9 sind Konkurrenten des A350.

Mehr zum Thema

Airbus A350-1000: 73,8 Meter lang und ganz schön kraftvoll.

Was A350-900 und A350-1000 unterscheidet

Qatar Airbus A350.

Airbus A350-1000 kommt 830 Kilometer weiter

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin