Die Ciudad de Cadiz auf der Sandbank: Wertvolle Fracht.

Airbus ahoi!

Ein Frachter, der Tragflächen des A380 nach Frankreich transportiert, lief vor Wales auf Grund. Erst nach zehn Tagen konnten Rettungskräfte ihn befreien.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Missgeschick geschah am 30. Januar. Die Ciudad de Cadiz lag vor dem britischen Hafen von Mostyn und wartete darauf, einlaufen zu können. Das Frachtschiff von Airbus sollte dort Tragflächen des A380 laden, welche im nahen Werk Broughton gefertigt werden. Doch die Reise zur weiter verarbeitenden Fabrik im französischen Toulouse nahm eine unerwartete Wendung. Um die Region im äußersten Norden von Wales herrschte an jenem Tag garstiges Wetter mit Böen von bis zu hundert Stundenkilometern. Ihre Kraft riss das 125 Meter lange und 23 Meter breite Schiff mit der Zeit los. In der Folge trieb die Ciudad de Cadiz im Wasser und lief dann auf einer nahen Sandbank auf.

Gefährlich war die Situation weder für das Schiff noch für die 23 Besatzungsmitglieder. Doch der Produktion des A380 in Toulouse fehlte wegen des Malheurs Nachschub. Die Küstenwache von Liverpool versuchte danach immer wieder, das Schiff wieder von der Sandbank zu lösen. Doch es gelang nicht. Erst nach zehn Tagen war die Flut wieder hoch genug. Am Samstagmorgen (9. Februar) um 9.50 Uhr Lokalzeit startete die Küstenwache einen weiteren Versuch. Dieses Mal gelang das Manöver. Die Ciudad de Cadiz liegt inzwischen wieder im Hafen von Mostyn. Dort wird sie untersucht. Das Schiff kann seine Reise nach Frankreich fortsetzen, sobald es von den Behörden freigegeben wird.

Eine eigene Seeflotte

Die Tragflächen des A380 werden in Broughton zusammengebaut und danach vom Fertigungswerk mit speziellen Kähnen über den Fluss Dee zum Hafen von Mostyn transportiert. Dort werden die Bauteile auf Frachtschiffe umgeladen - insgesamt betreibt Airbus drei davon - und dann zum französischen Hafen von Pauillac gefahren. Dort wiederum lädt der Flugzeughersteller sie auf Kähne um, welche den Fluss Garonne 95 Kilometer bis nach Langon hochfahren. Dann bringen Spezialtransporter die Tragflächen über die Straße zur Endmontage in Toulouse.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Bekommt neue Premium Economy.

Emirates verabschiedet sich von Airbus A380 mit 615 Sitzen

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack