Airbus-Werk in Mobile, Alabama: Nun werden hier auch A220 fertig gebaut.

Endmontage in Mobile gestartetAirbus A220 - jetzt auch made in USA

Der europäische Flugzeugbauer hat mit der Produktion von Airbus A220 in den USA begonnen. Die erste Maschine aus Mobile soll in einem Jahr ausgeliefert werden.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es war auch eine Lösung, um horrende Strafzölle von 292 Prozent zu umgehen, die aus Washington drohten. Boeing hatte im Frühjahr 2017 gegen Bombardier geklagt und dem Konkurrenten aus Kanada vorgeworfen, die C-Series mit Dumpingpreisen zu verschleudern. Als Airbus wenige Monate später das Zepter bei der Bombardier C-Series übernahm, kündigte der europäische Flugzeugbauer an, künftig die Flieger für Kunden aus den USA in den USA zu bauen.

Obwohl Boeing die Klage klar verlor, hielt Airbus am Plan fest. Neben dem bestehenden Endmontagewerk für Jets der A320-Familie errichtete der Flugzeughersteller in Mobile im US-Bundesstaat Alabama für 300 Millionen Dollar eine neue Produktionshalle und weitere Gebäude zur Endmontage von Airbus A220, wie die C-Series inzwischen heißt. Dort werden künftig die Regionaljets fertig gebaut, die an Kunden wie Delta oder Jetblue gehen werden.

40 bis 50 Flugzeuge pro Jahr

Am Montag (5. August) hat Airbus die Produktion von A220 in den USA offiziell gestartet. «Das erste Team von Produktionsmitarbeitern nahm seine Arbeit im Airbus-Montagewerk Mobile in Alabama auf», so der Konzern in einer Pressemitteilung. Die ersten Maschinen werden zwar noch in den bestehenden A320-Gebäuden gefertigt. Doch bald sollen in den neuen Hallen des US-Endmontagewerks 40 bis 50 A220 pro Jahr gebaut werden. Im kanadischen Mirabel sollen dann zugleich rund doppelt so viele A220-100 und A220-300 hergestellt werden.

Das erste Exemplar made in USA soll im dritten Quartal 2020 fertig sein. Der A220-300 wird dann an Kundin Delta Air Lines übergeben. «Mit Mobile und unserem Netz von Fertigungsstandorten in Asien, Kanada und Europa sind wir strategisch so aufgestellt, dass wir unsere Kunden weltweit besser bedienen können», kommentiert Airbus-Amerika-Chef C. Jeffrey Knittel.

Mehr zum Thema

Blick aus dem Fenster einer C-Series: Großer Sieg für Bombardier in Washington.

Behörde schmettert Dumping-Klage von Boeing ab

Embraer E190 von Aeromexico Connect: Die Flieger werden durch Boeing 737 Max ersetzt.

Aeromexico will Airbus A220 oder Embraer E2

A220-300: Der Jet kommt deutlich weiter.

Airbus erhöht Reichweite des A220

ticker-delta-airlines

Delta verteilt Weihnachtskarten an besonders hilfsbereite Kundinnen und Kunden

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
Erstmals seit Langem tauchte wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack