Jet von Air Canada: Alle Mitarbeitenden sollen zwei Sprachen sprechen.

Sprachen-InitiativeAir Canada will Chef-Fauxpas vergessen machen

Fehlende Französisch-Kenntnisse ließen den Air-Canada-Chef dumm dastehen. Jetzt will die Fluglinie mehr für die Zweisprachigkeit tun.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

«Wie macht man das, mehr als 14 Jahre in Montreal zu leben mit einem Französisch, das doch sehr einfach ist?» Diese Frage eines Journalisten brachte Michael Rousseau im vergangenen November in Stottern. Denn der Air-Canada-Chef spricht kaum Französisch. Unangenehm, bedenkt man, dass es neben Englisch schon seit 1969 Amtssprache ist.

Rousseau versprach damals, sein Französisch zu verbessern. Und jetzt legt auch das gesamte Unternehmen offiziell nach. Die Fluggesellschaft kündigt an, die Zweisprachigkeit im Konzern stärker zu fördern. Dazu gründet sie eine eigene Abteilung für Amtssprachen und investiert mehr Geld in Sprachkursangebote für die Mitarbeitenden. Im Sommer soll es auch neue Schulungsmodule für das Management geben, betont Air Canada.

Mehr zum Thema

Chef von Air Canada tritt tief ins Sprach-Fettnäpfchen

Chef von Air Canada tritt tief ins Sprach-Fettnäpfchen

Air Canada fliegt wieder von Vancouver nach Auckland, Brisbane und Sydney

Air Canada fliegt wieder von Vancouver nach Auckland, Brisbane und Sydney

Air Canada will bis zu 20 Airbus A321 LR

Air Canada will bis zu 20 Airbus A321 LR

ticker-air-canada

Air Canada plant Flüge nach Ho Chi Minh City

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier