Hauptsitz von Air Algérie: Verträge werden geprüft.

Swiftair im VisierPolizei ermittelt gegen Air Algérie

Swiftair steht nach dem Absturz in Mali im Fokus der Ermittlungen. Doch auch die Nationalairline selbst wird wegen Flug AH5017 unter die Lupe genommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

118 Menschen kamen ums Leben, als eine MD83 am 24. Juli über Mali abstürzte. Die Maschine der spanischen Swiftair war im Auftrag von Air Algérie unterwegs. Neben den Luftfahrtexperten des französischen BEA ermittelt auch die Polizei in der Sache von Flug AH5017. Zahlreiche Vorwürfe gegen Swiftair waren im Nachgang des tragischen Unfalls laut geworden. So hatte etwa ein Flugbegleiter, der beim Absturz ums Leben kam, erst kurz vorher über unhaltbare und gefährliche Arbeitsbedingungen geklagt.

Doch auch Air Algérie steht im Fokus der Ermittlungen. Wie eine Quelle aus dem Unternehmen der Zeitung El Watan berichtet, wurden bereits zehn Kaderleute der Nationalairline von der Polizei befragt. Mehr sollen folgen. Die Ermittler interessieren sich offenbar besonders für die verschiedenen Leasingverträge für Flugzeuge, welche Air Algérie in Zeiten mit besonders hoher Nachfrage nutzt.

Alle Verträge unter der Lupe

Dabei interessieren offenbar nicht nur die Verträge, welche Air Algérie mit Swiftair hat. Auch vom litauischen Anbieter Avion Express sowie Air Asia X oder Hi Fly aus Portugal kommen Flieger. In der Vergangenheit hat Air Algérie in Zeiten des hohen Bedarfs, etwa zur Pilgerfahrt Haddsch, auch schon Boeing 747 von KLM oder Aer Lingus geleast. Offenbar zweifeln die Ermittler daran, dass Air Algérie die Verträge und Bedingungen bei den Leasingpartnern genug unter die Lupe nimmt.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin