Aeroflot will Flotte verdoppeln

Die russische Staatsairline hat ambitionierte Pläne. Schon bald will sie eine der modernsten Flotten der Welt haben.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Plan heißt Strategie 2025. Bis in 13 Jahren will Aeroflot eine der modernsten, bequemsten und effizientesten Flotten der Welt besitzen. Dazu will die russische Nationalairline nun kräftig einkaufen. In nur zwei Jahren will sie ihre Flotte mehr als verdoppeln. Momentan besteht sie aus 114 Flugzeugen, bis 2014 sollen es 225 Maschinen sein. Dies beschloss der Aufsichtsrat Ende Februar. Kein Wunder: Aeroflot geht es gut. 2011 transportierte die Fluggesellschaft 14 Millionen Passagiere - ein Plus von 26 Prozent. Bei den Passagierkilometern legte sie 21 Prozent auf 42 Milliarden zu. Dazu beigetragen hat allerdings auch die Integration von fünf regionalen Airlines.

Bislang besitzt Aeroflot einen ziemlich bunten Flugzeugpark: Bei ihr stehen Flieger von Airbus, Boeing, Iljuschin und Sukhoi im Dienst. Auch bei den neuen Jets will sich die russische Airline bei allen Herstellern umsehen. Man plane, den Flugzeugpark mit Jets wie den Airbus 330, A320, aber auch Boeings 737 und dem Superjet-100 von Sukhoi zu vergrößern, so das Unternehmen.

Problematischer Luftfahrtsektor

Ziemlich ambitionierte Pläne - mit denen Russland vielleicht auch ein Zeichen setzen will, dass es seine Pläne für den Luftfahrtsektor ernst meint. Um den steht es nämlich alles andere als gut. Im vergangenen Jahr geriet er in Folge auffälig vieler Unfälle immer wieder in die Kritik. Auch die Statistik zeigt, dass gehandelt werden muss. Während sich die Luftfahrtsicherheit fast überall auf der Welt im vergangenen Jahr verbessert hat, ist sie in Russland gesunken. Die Unfallrate verschlechterte sich von 7,15 auf 11,07. Damit war die Luftfahrt in der Region 55 Prozent unsicherer als noch 2010.

Die Regierung begann daher mit radikalen Schritten. Alte Sowjet-Flieger wie die Typen An24 und Tu134 erhielten ein Flugverbot, nachdem es mit diesen Maschinen tödliche Unfälle gegeben hatte. Außerdem droht Airlines, die weniger als 20 Maschinen des gleichen Typs besitzen, ein Flugverbot. Das ist die Durchschnittanzahl der 15 größten russischen Airlines. Insgesamt gibt es in dem Land rund 150 Fluggesellschaften.

Mehr zum Thema

Airbus A320 Neo von Pegasus: Die Airline leitete Flüge um.

Airlines drehen nach Warnung der Ukraine auf dem Weg nach Russland um und streichen Flüge

Flugzeuge von Qatar Airways und Air Serbia am Flughafen Moskau-Sheremetyevo (Archivbild 2022): Auch heute fliegen viele internationale Airlines nach Moskau.

Mehr ukrainische Drohnen: Russlands Luftraum wird zum Risiko für internationale Airlines

ticker-russland

Russland importiert offenbar Kerosin für Militärflugzeuge

Der Flugverlauf: Flug RCH4555 war rund 1:15 Stunde unterwegs.

Mysteriöser Flug: Boeing C-17A Globemaster der USA landet in Moskau

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies