Aeroflot-Flotte: Bald mit Billigangebot?

Aeroflot: Billig mit Hindernissen

Die russische Fluglinie will ihr Image erneuern. Dabei soll eine Lowcost-Tochter nach dem Vorbild Ryanair helfen. Doch es gibt noch Probleme zu lösen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Aeroflot hat genug vom staubigen Sowjet-Image. Die Fluggesellschaft will jung und frisch wirken. Und sie will zu einer weltweit anerkannten Marke werden. Einen Schritt dahin tat sie erst kürzlich. Russlands Nationalairline ist neuerdings die offizielle Fluggesellschaft des Fußballclubs Manchester United. Aeroflot hofft sich vom Sponsoring mehr Aufmerksamkeit und ein moderneres Image. Der nächste Schritt orientiert sich ebenfalls an westlichen Vorbildern. Aeroflot will eine Billigtochter gründen.

Die Lowcost-Fluglinie soll schon 2014 abheben, heißt es in einer Medienmitteilung des Unternehmens. Die Tickets sollen 20 bis 40 Prozent billiger sein als die bisherigen Angebote von Aeroflot. Starten soll die Tochter mit Inlandsflügen, bald schon sollen dann auch Routen an beliebte Ziele wie Barcelona, Istanbul, Jerewan oder Kiew hinzukommen.

Rechtliche Hürden

Doch damit das Projekt Erfolg hat, braucht Aeroflot auch Zugeständnisse vom Staat. Denn momentan verhindern viele Gesetze das, womit Ryanair und Co. ihr Geld verdienen. So müssten die Behörden etwa die Pflicht für eine Mahlzeit an Bord abschaffen. Auch Tickets, die nicht zurückerstattet werden, können Airlines in Russland noch nicht verkaufen. Zusätzliche Gebühren für Gepäck dürfen sie ebenfalls noch nicht berechnen.

Aeroflot verlangt außerdem, dass die Behörden das Okay dafür geben, auch ausländische Piloten einzustellen. Zumindest in dieser Sache kündigte die Regierung inzwischen an, etwas zu ändern. Offenbar arbeitet man an einem Gesetz, das ausländischen Piloten erlauben soll, innerhalb Russlands zu fliegen.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland will Zugang von Airlines zu internationalen Strecken verschärfen

ticker-russland

Russland untersagt Pilotinnen und Piloten Aufnahmen aus dem Cockpit

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

ticker-izhavia-1

Russland: Nach Aus von Izhavia übernehmen acht Airlines die Fluggäste

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin