Boeing 737-800 von Comair bei einem Testflug auf St. Helena: Die Airline fliegt in Südafrika auch als British Airways.

ComairÄrger für British Airways in Südafrika

Die südafrikanische Fluggesellschaft Comair steckt in Nöten. Die Behörden drohen ihr akut mit Lizenzentzug. Das trifft auch British Airways, für die Comair Inlandsrouten fliegt.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Es geht um viel. In Südafrika drohen bald mehr als 800 wöchentliche nationale und regionale Flüge auszufallen. Der Air Services Licensing Council als Hüter der Luftfahrtregeln des Landes droht, Comair die Lizenz zu entziehen. Die Fluggesellschaft verstoße gegen die Vorschrift, dass südafrikanische Airlines zu maximal 25 Prozent ausländischen Aktionären gehören dürfen, so der Vorwurf. Bis am Mittwoch (11. Mai) hätte Comair den Gegenbeweis erbringen sollen.

Auch wenn der Name Comair in Südafrika nicht direkt am Himmel zu sehen ist - die Fluggesellschaft ist im Land einer der größten Anbieter. Ihre Billigtochter Kulula bietet mit 25 Flugzeugen wöchentlich rund 410 Flüge im In- und nahen Ausland an. Weitere 400 Inlandsflüge führt Comair für British Airways unter deren Markennamen durch. So wird Comair etwa auch unter dem Label British Airways den neuen Flug von Johannesburg nach St. Helena durchführen.

British Airways besitzt 11,5 Prozent

Entsprechend hart kämpft Comair denn auch gegen das drohende Grounding. Mit einer richterlichen Verfügung konnte die Fluggesellschaft am Mittwoch erwirken, dass der Air Services Licensing Council seine Drohung nicht umgehend wahr macht. Ein weiteres Gericht muss nun zuerst über die Vorwürfe entscheiden, welche die Behörde Comair macht. Erst dann darf allenfalls der Lizenzentzug vollstreckt werden.

Comair gehört gemäß den letzten öffentlichen Angaben zu 11,5 Prozent British Airways und zu 6,1 Prozent der chinesischen HNA Group. Die Behörden glauben aber, dass noch weitere ausländische Anteilseigner existieren. Das verneint die Airline.

Mehr zum Thema

St. Helena von oben: Die Insel liegt mitten im Südatlantik und hat nur 4000 Bewohner.

Comair verbindet St. Helena

British Airways droht mit Abzug aus London City

British Airways droht mit Abzug aus London City

Unfallmaschinen von British Airways und Luxair: Unterschiedliche Vorgehensweisen.

British Airways flickt, Luxair kauft neu

Embraer E190 von British Airways: Reisende mussten am 4. Januar acht Stunden in Amsterdam in dem Flugzeug ausharren.

Reisende müssen acht Stunden in einer Embraer E190 ausharren - am Boden

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies