Flugzeug von Adria Airways: Staat steigt aus.

Airlines zu verkaufen

Adria Airways, Japan Airlines oder TAP: Auf der ganzen Welt kommen Fluglinien auf den Markt, weil der Staat Geld braucht.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bis am 10. September müssen Interessierte ihre Angebote bei der Privatisierungsagentur Agencija za upravljanje kapitalskih naložb Republike Slovenije abgeben. 74,87 Prozent der nationalen Fluglinie Adria Airways kommen so schon bald in neue Hände. Derzeit hält der Staat noch rund 72 Prozent der Anteile, nationale Banken besitzen weitere 28 Prozent. Sie verkaufen nun gemeinsam die Mehrheit ihrer Aktien, wie am Dienstag (1. August) bekannt wurde. Noch ist unklar, wer sich für die slowenische Fluggesellschaft mit einer Flotte von 13 Flugzeugen interessieren könnte. Letztes Jahr flog Adria Airways einen Verlust von 8 Millionen Euro ein. Daraufhin musste der Staat 50 Millionen an neuem Kapital einschießen. Der Schritt kommt vor dem Hintergrund, dass Slowenien womöglich schon bald unter den europäischen Rettungsschirm flüchten muss. Im Gegenzug verlangt die EU einen Schuldenabbau. Privatisierungen sind dazu ein gutes Mittel.

Auch Portugal braucht dringend Geld. Der Staat muss seine Schulden massiv reduzieren, weil er letztes Jahr ein 85 Milliarden Euro schweres Rettungspaket des Internationalen Währungsfonds und der EU in Anspruch nah. Das Kabinett beschloss deshalb nun vergangene Woche ebenfalls endgültig, seine Anteile an TAP abzustoßen. Eine Bedingung machte die Regierung in Lissabon jedoch. TAP müsse als Nationalairline weiter betrieben werden. Gleichzeitig wird die portugiesische Flughafenbetreiberin ANA privatisiert.

Auch in Übersee

Nicht nur in Europa stehen Airlines im Angebot. Am 19. September plant die Regierung in Tokio, 96,5 Prozent der Aktien von Japan Airlines an die Börse zu bringen, wie ebenfalls letzte Woche bekannt wurde. Durch die Privatisierung der Fluggesellschaft könnten rund 8,5 Milliarden Dollar in die Kassen Nippons gespült werden. In Neuseeland will die Regierung ihre Anteil an Air New Zealand von 74 auf 51 Prozent reduzieren. Auch hier soll unter anderem mit diesem verkauf das Budget wieder ins Lot gebracht werden. Der endgültige Beschluss soll bis Anfang September fallen. Und in Saudi Arabien soll die nationale Saudia bald verkauft werden. Noch zögert aber das Parlament.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack