Die Isla de las Flores: Letzter Funkkontakt über dem Eiland.

Rätsel um verschollenen Flieger

Vor vier Wochen verschwand in Uruguay eine Maschine auf einem Flug für DHL. Bis heute fand man keine Spur.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Alles versuchten die Rettungskräfte. Flugzeuge der Luftwaffe überflogen das Gebiet mehr als zwei Wochen lang. Diverse Spezialschiffe untersuchten den Meeresboden mit Geräten zur Echolotung nach Trümmerteilen. Doch sie fanden trotz intensiven Bemühungen nichts von der Fairchild Swearingen Metro III. Sie war am 6. Juni am Aeropuerto Internacional de Carrasco in Montevideo gestartet und sollte für den deutschen Logisitikriesen DHL Fracht nach Buenos Aires bringen. Die Fluglotsen in Montevideo verloren aber zehn Minuten nach dem Start den Kontakt zur Maschine mit der Immatrikulation CX-CLA, die der uruguayischen Charterfluglinie Air Class gehörte. Sie verschwand bei der Isla de la Flores vor Montevideo vom Radar und war ab dann auch nicht mehr per Funk zu erreichen.

Was ist bloß mit dem Turbopropflugzeug passiert? Und was mit seinen zwei Insassen? Die Behörden stehen vor einem Rätsel, weil sie auch 28 Tage nach dem Verschwinden noch keine Spur vom Flieger haben. Sie wollen nun die Suche auf eine neue Basis stellen. Die Luftwaffe und die Rettungskräfte der Armee setzen künftig Schiffe mit Unterwassermikrofonen ein. Sie hoffen so, die Signale der Blackbox zu empfangen, die 30 Tage lang ausgesendet werden, bis die Batterie zur Neige geht. Wie lange die Suche weitergeführt wird, darauf wollen sich die Verantwortlichen nicht festlegen. «In einem Fall wie diesem kann man kein Ende festlegen. Man kann die eingesetzten Kräfte reduzieren, aber man macht weiter», sagte Álvaro Loureiro gegenüber der uruguayischen Zeitung El Pais.

Gefährliche Manöver

Geprüft wurden bislang auch die Hypothesen einer Entführung oder einer Explosion an Bord. Doch die Ermittler halten beide für unwahrscheinlich. Denn die Aufzeichnungen des Radars zeigen, dass der Pilot vor dem Verlust des Kontaktes einige riskante Manöver vollführte. Vieles deutet daraufhin, dass er innerhalb weniger Sekunden auf dem Meer aufschlug. Doch Spuren eines Absturzes fehlen bis heute.

Nachtrag vom 21. Juli 2012:

Am 20. Juli fanden Suchtrupps Trümmerteile eine Meile südlich der Isla de las Flores.

Mehr zum Thema

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Video

learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies