Zwischen Aeroflot und TurkishHier rollt ein Airbus A350 von Turkoflot

Turkish Airlines übernimmt sechs Airbus A350-900, die eigentlich für Aeroflot vorgesehen waren. Einer trägt jetzt eine hybride Lackierung.

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Sechs zusätzliche Airbus A350 hat Turkish Airlines vergangene Woche bestellt. Die Fluggesellschaft nutzt dabei die Gunst der Stunde und übernimmt Flugzeuge, die eigentlich für Aeroflot vorgesehen waren, aber nicht mehr an die russische Fluggesellschaft geliefert werden dürfen. Sie sind schneller verfügbar - und sind in der Regel auch günstiger.

Ein solcher Airbus A350-900 ist der mit der Seriennummer 457. Er hätte bei Aeroflot mit dem Kennzeichen VP-BXS durch die Welt fliegen sollen. Als Russland in die Ukraine einmarschierte, hatte er schon die meisten Test absolviert und war praktisch bereit zur Übergabe. Das ging nicht mehr und am 10. März entschloss sich Airbus, das Flugzeug vorerst in Châteauroux einzulagern.

Ein Hybrid aus zwei Lackierungen

Von dort wurde es Anfang Mai aber zurückgeholt. Offenbar aufgrund des Wechsels zum neuen Kunden. Denn in Toulouse wurde der Airbus A350-900 nun fotografiert. Auf seinem Rumpf prangt jetzt vorne der Name Turkish Airlines. Auch die türkische Flagge wurde angebracht. Im Gegenzug wurde die russische auf dem Leitwerk übermalt.

Die Grundlackierung aber ist geblieben. Der A350 mit dem Testkennzeichen F-WZNJ ist damit ein Hybrid zwischen Turkish Airlines und Aeroflot - quasi Turkoflot. In der Türkei soll er das Kennzeichen TC-LGI bekommen.

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