Zwischen Aeroflot und TurkishHier rollt ein Airbus A350 von Turkoflot

Turkish Airlines übernimmt sechs Airbus A350-900, die eigentlich für Aeroflot vorgesehen waren. Einer trägt jetzt eine hybride Lackierung.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sechs zusätzliche Airbus A350 hat Turkish Airlines vergangene Woche bestellt. Die Fluggesellschaft nutzt dabei die Gunst der Stunde und übernimmt Flugzeuge, die eigentlich für Aeroflot vorgesehen waren, aber nicht mehr an die russische Fluggesellschaft geliefert werden dürfen. Sie sind schneller verfügbar - und sind in der Regel auch günstiger.

Ein solcher Airbus A350-900 ist der mit der Seriennummer 457. Er hätte bei Aeroflot mit dem Kennzeichen VP-BXS durch die Welt fliegen sollen. Als Russland in die Ukraine einmarschierte, hatte er schon die meisten Test absolviert und war praktisch bereit zur Übergabe. Das ging nicht mehr und am 10. März entschloss sich Airbus, das Flugzeug vorerst in Châteauroux einzulagern.

Ein Hybrid aus zwei Lackierungen

Von dort wurde es Anfang Mai aber zurückgeholt. Offenbar aufgrund des Wechsels zum neuen Kunden. Denn in Toulouse wurde der Airbus A350-900 nun fotografiert. Auf seinem Rumpf prangt jetzt vorne der Name Turkish Airlines. Auch die türkische Flagge wurde angebracht. Im Gegenzug wurde die russische auf dem Leitwerk übermalt.

Die Grundlackierung aber ist geblieben. Der A350 mit dem Testkennzeichen F-WZNJ ist damit ein Hybrid zwischen Turkish Airlines und Aeroflot - quasi Turkoflot. In der Türkei soll er das Kennzeichen TC-LGI bekommen.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Aeroflot, Turkish und Lufthansa: Die türkische Nationalairline holt sich Nachschub.

Turkish Airlines schlägt bei A350-Schnäppchen vor Lufthansa zu

Airbus A350 von Lufthansa: Der Konzern ist offen für Nachschub.

Lufthansa will A350-Schnäppchen dank Russland-Sanktionen

Airbus A321 XLR: Airbus verpasst auch dem Rest der A320-Neo-Famile Updates vom Airbus A321 XLR.

Airbus macht den A321 Neo besser – mit Technik aus dem Airbus A321 XLR

Der A321 Neo erhält Aufsätze an den Flügelenden: So testet Airbus die künftigen, sehr langen Tragflächen.

Airbus simuliert die neuen Wunderflügel mit einem Airbus A321 Neo - mit Fünfmeter-Aufsätzen

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin