Zwischen Aeroflot und TurkishHier rollt ein Airbus A350 von Turkoflot

Turkish Airlines übernimmt sechs Airbus A350-900, die eigentlich für Aeroflot vorgesehen waren. Einer trägt jetzt eine hybride Lackierung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Sechs zusätzliche Airbus A350 hat Turkish Airlines vergangene Woche bestellt. Die Fluggesellschaft nutzt dabei die Gunst der Stunde und übernimmt Flugzeuge, die eigentlich für Aeroflot vorgesehen waren, aber nicht mehr an die russische Fluggesellschaft geliefert werden dürfen. Sie sind schneller verfügbar - und sind in der Regel auch günstiger.

Ein solcher Airbus A350-900 ist der mit der Seriennummer 457. Er hätte bei Aeroflot mit dem Kennzeichen VP-BXS durch die Welt fliegen sollen. Als Russland in die Ukraine einmarschierte, hatte er schon die meisten Test absolviert und war praktisch bereit zur Übergabe. Das ging nicht mehr und am 10. März entschloss sich Airbus, das Flugzeug vorerst in Châteauroux einzulagern.

Ein Hybrid aus zwei Lackierungen

Von dort wurde es Anfang Mai aber zurückgeholt. Offenbar aufgrund des Wechsels zum neuen Kunden. Denn in Toulouse wurde der Airbus A350-900 nun fotografiert. Auf seinem Rumpf prangt jetzt vorne der Name Turkish Airlines. Auch die türkische Flagge wurde angebracht. Im Gegenzug wurde die russische auf dem Leitwerk übermalt.

Die Grundlackierung aber ist geblieben. Der A350 mit dem Testkennzeichen F-WZNJ ist damit ein Hybrid zwischen Turkish Airlines und Aeroflot - quasi Turkoflot. In der Türkei soll er das Kennzeichen TC-LGI bekommen.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Aeroflot, Turkish und Lufthansa: Die türkische Nationalairline holt sich Nachschub.

Turkish Airlines schlägt bei A350-Schnäppchen vor Lufthansa zu

Airbus A350 von Lufthansa: Der Konzern ist offen für Nachschub.

Lufthansa will A350-Schnäppchen dank Russland-Sanktionen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack