Airbus A350 von Aeroflot, Turkish und Lufthansa: Die türkische Nationalairline holt sich Nachschub.

Aus Aeroflot-OrderTurkish Airlines schlägt bei A350-Schnäppchen vor Lufthansa zu

Lutfthansa hat es auf Flieger abgesehen, die andere Airlines nicht mehr wollen. Bei den Airbus A350, die an Aeroflot gehen sollten, kam Turkish Airlines ihr aber zuvor.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Interessante Markt-Opportunitäten» nennt es Carsten Spohr. Der Konzernchef von Lufthansa sagte im März, er wolle mit Airbus und Boeing über Flugzeuge sprechen, die wegen der weitreichenden westlichen Sanktionen gegen Russland nicht mehr ausgeliefert werden können. Man brauche zusätzliche Langstreckenjets und könne sich diese als eine der wenigen Fluggesellschaften auch leisten, sagte der deutsche Manager.

Lufthansa hat es also auf Flugzeuge abgesehen, die entweder schon produziert wurden oder für die sich Kunden frühe Lieferslots sicherten, inzwischen aber nicht mehr abgenommen oder nicht mehr ausgeliefert werden können. Sie sind wegen ihrer schnellen Verfügbarkeit und auch ihres Preises interessant. Doch das erste solche Russland-Schnäppchen hat nun Turkish Airlines gemacht.

Lufthansa hat es bei Dreamlinern schon gemacht

Die Fluglinie gab am Mittwoch (18. Mai) bekannt,  mit Airbus Kaufverträge für sechs zusätzliche A350-900 abgeschlossen zu haben. Die Flugzeuge werden im laufenden und im kommenden Jahr ausgeliefert, also sehr schnell. Das deutet darauf hin, dass die türkische Nationalairline Jets übernimmt, die andere nicht mehr wollen oder nicht mehr erhalten dürfen. In der Tat sind die sechs Airbus A350 solche, die ursprünglich an Aeroflot gehen sollten, wie es aus gut informierten Kreisen heißt.

Damit hat Airbus sechs der 13 A350 weiterplatziert, die einst Aeroflot bestellt hatte, aber nicht mehr ausgeliefert werden dürfen. Für sieben muss der Hersteller noch neue Abnehmer finden. Lufthansa hat also noch eine Chance, sich zusätzliche A350 zu sichern. Kürzlich gab die deutsche Fluglinie bereits bekannt, einen Vertrag zum Kauf von sieben zusätzlichen Boeing 787-9 abgeschlossen zu haben. Die Flugzeuge waren ursprünglich auch für andere Fluggesellschaften vorgesehen.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Lufthansa: Der Konzern ist offen für Nachschub.

Lufthansa will A350-Schnäppchen dank Russland-Sanktionen

Turkish Airlines' Airbus A321 mit dem Kennzeichen TC-JSU ...

Turkish Airlines verziert Airbus A321 mit Blättern

Boeing 777-8 F für Lufthansa: So soll sie aussehen.

Lufthansa bestellt Boeing-777X-Frachter und mehr 787-9

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack