Airbus A350 von Lufthansa: Der Konzern ist offen für Nachschub.

Verhandlungen über weitere FlugzeugeLufthansa will A350-Schnäppchen dank Russland-Sanktionen

Der deutsche Luftfahrtkonzern prüft den Kauf weiterer Flugzeuge. Lufthansa hofft dabei auf gute Konditionen aufgrund abspringender russischer Kunden bei Airbus und Boeing.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Pilatus Logo

Junior Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz
Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Lufthansa hofft, im Zuge der aktuellen Sanktionen gegen Russland Schnäppchen machen zu können. «Ich erwarte weitere interessante Markt-Opportunitäten bei Airbus A350 und Boeing 787 durch die abspringenden russischen Airlines», sagte Konzernhef Carsten Spohr am Donnerstag (3. März) bei der Jahrespressekonferenz.

«Wir sind mit Airbus und Boeing in Kontakt», so Spohr weiter. «Hier gibt es natürlich Flugzeuge, die nicht ausgeliefert werden können.» Daher schaue man sich an, ob man als eine der wenigen Fluggesellschaften, die noch weitere Langstreckenjets brauche und sich dies leisten könne, «zu günstigen Konditionen noch einsteigen» könne.

Volga-Dnepr hat Order für Boeing 777 F

Der Lufthansa-Chef erklärte weiter, es kämen auch zwei weitere Modelle infrage. «Wir werden immer in den nächsten Jahren noch Bedarf an weiteren Airbus A320 Neos haben», sagte Spohr. Zudem können man sich aufgrund des gut laufenden Cargo-Geschäfts vorstellen, auch weitere Boeing-777-Frachter anzuschaffen, sollten solche Flugzeuge «zu guten Konditionen auf den Markt kommen».

In Boeings Orderbuch befinden sich aktuell nur zwei offene russische Orders. Utair wartet auf 28 Boeing 737 Max, die für Lufthansa aber nicht infrage kommen, Volga-Dnepr hat sechs Boeing 777 F bestellt. Mit Blick auf die von Spohr erwähnte Boeing 787 gibt es aktuell weder russische Betreiber noch bekannte offene Orders aus Russland. Dagegen könnten Airlines aus anderen Ländern freilich Abstand nehmen von ihren Dreamliner-Bestellungen, etwa aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten.

Aeroflot erwartet noch viele A350-900

Anders sieht es bei Airbus aus. Allen voran ist Aeroflot A350-Betreiber mit mittlerweile schon acht der Flugzeuge. 14 weitere A350-900 hat Airbus für die staatliche russische Fluglinie im Orderbuch stehen. Auslieferungen nach Russland sind aufgrund der aktuellen Sanktionen der EU gegen das Land nicht möglich.

Lufthansa hat bereits 17 A350-900 von Airbus erhalten, 28 weitere folgen vom europäischen Flugzeugbauer. Zusätzlich least Lufthansa vier weitere der Langstreckenflugzeuge. Von der Boeing 787-9 hat Lufthansa insgesamt 25 Exemplare bestellt bisher.

Mehr zum Thema

Jet von Rossiya: Kann Lufthansa Technik sich nicht mehr drum kümmern.

Lufthansa Technik stoppt Service für Hunderte russische Jets

Der Airbus-A321-Umbaufrachter mit dem Kennzeichen D-AEUC: Fliegt ...

So startet Lufthansa Cargo den Airbus-A321-Betrieb

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.

Airbus A350 F - geschüttelt, nicht gerührt

BelugaXL auf dem Landeanflug

Erleben Sie hautnah, wie Airbus in Hamburg Flugzeuge baut

Video

Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde nach Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack