The Flying V model: It's 2.76 metres (9 ft) long, ...

Zukunftsjet für KLMDas V kann fliegen

Die Technische Universität Delft arbeitet mit KLM an einem V-förmigen Langstreckenflieger. Jetzt ist erstmals ein Modell des Jets abgehoben - in Deutschland.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Es sieht ziemlich ungewöhnlich aus. Im Juni 2019 stellten die Technische Universität Delft und KLM das Konzept für ein völlig neues Flugzeug vor: das sogenannte Flying V, das fliegende V. Das Interesse an dem Flieger, bei dem Rumpf und Flügel eins sind, sei sehr groß gewesen, sagte KLM-Chef Pieter Elbers am Dienstag (1. September). Allerdings habe mancher das Ganze auch einfach für eine clevere PR-Aktion gehalten.

Dass es den Forschern der Uni Delft und KLM mit der Entwicklung des Flugzeuges ernst ist, machten sie nun bei einer Online-Pressekonferenz deutlich. Sie zeigten, dass ein Modell des Flying V schon fliegen kann. Der Erstflug fand Mitte Juli auf dem Militärflugplatz in Faßberg in Niedersachsen statt. Dort war das Modell mit 2,76 Meter Länge, 3,06 Meter Spannweite und 24,8 Kilogramm Gewicht rund fünf Minuten in der Luft.

Erste Erkenntnisse und Änderungen

Projektleiter Roelof Vos von der Technischen Universität Delft erklärte, man könne nicht auf Kenntnisse über klassische Flugzeugformen aufbauen. Daher seien die Flugtests mit einem Modell wichtig, um schon im frühen Stadium Messungen durchzuführen und Daten zu erheben.

Vos zeigte sich sehr zufrieden damit, dass das V gestartet, geflogen und gelandet ist und dabei gut steuerbar gewesen ist. Allerdings zeigte sich auch Verbesserungbedarf: Der Schwerpunkt des Fliegers lag zu weit hinten, wodurch er sehr steil stieg und Gefahr lief, einen Strömungsabriss zu erleiden - was der Pilot an der Fernsteuerung verhinderte.

20 Prozent weniger Treibstoff

Zudem zeigte der Flieger sich anfällig für Seitenwind und neigte zu sogenannten Dutch Rolls oder Taumelschwingungen. Auch das Fahrwerk muss nach vorne versetzt werden - das Bugfahrwerk brach bei der Landung.

Der richtige Flieger soll eines Tages mit den gleichen Triebwerken wie etwa ein Airbus A350 auf der Langstrecke unterwegs sein. Er soll dabei mehr als 300 Passagiere transportieren, aber 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen.

Airbus blickt auf die Tanks

Bei der Präsentation war auch Daniel Reckzeh aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Airbus dabei. Er erklärte, dass die Form des Flying V ganz neue Möglichkeiten biete, Tanks unterzubringen. Das sei etwa auch spannend, wenn es um künftige Wasserstoffantriebe gehe. Das allererste Flying-V-Konzept hatte einst ein Student im Rahmen seiner Diplomarbeit bei Airbus entworfen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Flying V.

Mehr zum Thema

KLM ist auch in Zukunftsvisionen investiert.<a href="https://www.aerotelegraph.com/klm-tueftelt-mit-uni-an-voellig-neuem-flugzeug"> So unterstützt die Airline etwa  unterstützt die Technische Universität Delft bei der Entwicklung eines neuen Jets.</a>

KLM tüftelt mit Uni an völlig neuem Flugzeug

Eine Übersicht der innovativen Konzepte für die Kabine ...

So sieht die Kabine des KLM-Zukunftsfliegers aus

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies