V-förmiger JetKLM tüftelt mit Uni an völlig neuem Flugzeug

Die TU Delft forscht an einem neuartigen Flugzeug. Es soll deutlich sparsamer sein als heutige Langstreckenflieger. KLM unterstützt das Projekt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Was macht man als Fluggesellschaft, wenn es das Traumflugzeug nicht zu kaufen gibt? Man plant es selbst. Oder man beteiligt sich zumindest an der Entwicklung. Diesen Weg schlägt nun die KLM ein. Sie unterstützt die Technische Universität Delft bei der Erfindung eines neuen Jets.

Die ersten Skizzen des Flugzeuges zeigen einen ziemlich futuristischen Flieger. Er wird Flying V genannt. Der Grund: Er ist V-förmig und hat hinten einen geteilten Rumpf. Die Triebwerke sind ganz hinten auf dem Flugzeug angebracht. Aktuell, so Henri Verij von der TU Delft bei der Präsentation am Rande des Jahrestreffens der Iata in Seoul, seien für den Flieger normale Turbofan-Triebwerke geplant.

Sehr frühe Phase

Wenn die entsprechende Technik verfügbar sei, könne man auch über andere Antriebsmethoden nachdenken, so der Professor. Aber für die Langstrecke sehe er derzeit noch kein effizientes Fliegen mit Batterien. Natürlich könne man das Flugzeug aber mit Biokerosin betreiben. Das Ganze sei noch in einer sehr frühen Phase, betont KLM-Chef Pieter Elbers.

Seine Fluglinie unterstütze die TU Delft bei der Entwicklung eines kleineren Prototyps. Der soll drei Mal drei Meter messen und das Flugverhalten des Flying V testen. In ganzer Größe würde das Flugzeug 55 Meter lang und 17 Meter hoch sein. Die Spannweite würde 65 Meter betragen. Damit, so betont Elbers, könnte der Flying V an allen Flughäfen landen, die Großraumflugzeuge abfertigen können.

Mit Airbus oder Boeing?

Mit drei geplanten Versionen, dem -800, -900 und-1000 wäre der Jet ein direkter Konkurrent für den Airbus A350. Er soll gegenüber dem europäischen Langstreckenmodell 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. 314 Passagiere sollen in zwei Klassen in den Flieger passen, das Frachtvolumen würde 160 Kubikmeter messen. Dennoch betont KLM-Chef Elbers: «Wir wollen keine Konkurrenz für Airbus oder Boeing sein.» Vielmehr könnte es ja sein, dass einmal ein Hersteller entscheidet, den Flying V zu bauen.

Mehr zum Thema

Konzeptgrafik des Hermeus: Der Hyperschallflieger soll in 90 Minuten von New York nach London fliegen.

Start-up will Mach-5-Flieger entwickeln

Der Ce-Liner wird 30 Tonnen mehr wiegen als ein Airbus A320. Deshalb braucht er mehr Auftrieb. Den bringt die speziell geformte Tragfläche, den die Forscher C-Wing nennen.

Flugzeuge ohne Emissionen

So sieht das Modell aus, welches im Windkanal getestet wird.

Der Sohn der Concorde

ph gov boeing 737 bbj niederlande genf

König Willem-Alexander steuerte zum letzten Mal den niederländischen Regierungsjet

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies