V-förmiger JetKLM tüftelt mit Uni an völlig neuem Flugzeug

Die TU Delft forscht an einem neuartigen Flugzeug. Es soll deutlich sparsamer sein als heutige Langstreckenflieger. KLM unterstützt das Projekt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Was macht man als Fluggesellschaft, wenn es das Traumflugzeug nicht zu kaufen gibt? Man plant es selbst. Oder man beteiligt sich zumindest an der Entwicklung. Diesen Weg schlägt nun die KLM ein. Sie unterstützt die Technische Universität Delft bei der Erfindung eines neuen Jets.

Die ersten Skizzen des Flugzeuges zeigen einen ziemlich futuristischen Flieger. Er wird Flying V genannt. Der Grund: Er ist V-förmig und hat hinten einen geteilten Rumpf. Die Triebwerke sind ganz hinten auf dem Flugzeug angebracht. Aktuell, so Henri Verij von der TU Delft bei der Präsentation am Rande des Jahrestreffens der Iata in Seoul, seien für den Flieger normale Turbofan-Triebwerke geplant.

Sehr frühe Phase

Wenn die entsprechende Technik verfügbar sei, könne man auch über andere Antriebsmethoden nachdenken, so der Professor. Aber für die Langstrecke sehe er derzeit noch kein effizientes Fliegen mit Batterien. Natürlich könne man das Flugzeug aber mit Biokerosin betreiben. Das Ganze sei noch in einer sehr frühen Phase, betont KLM-Chef Pieter Elbers.

Seine Fluglinie unterstütze die TU Delft bei der Entwicklung eines kleineren Prototyps. Der soll drei Mal drei Meter messen und das Flugverhalten des Flying V testen. In ganzer Größe würde das Flugzeug 55 Meter lang und 17 Meter hoch sein. Die Spannweite würde 65 Meter betragen. Damit, so betont Elbers, könnte der Flying V an allen Flughäfen landen, die Großraumflugzeuge abfertigen können.

Mit Airbus oder Boeing?

Mit drei geplanten Versionen, dem -800, -900 und-1000 wäre der Jet ein direkter Konkurrent für den Airbus A350. Er soll gegenüber dem europäischen Langstreckenmodell 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. 314 Passagiere sollen in zwei Klassen in den Flieger passen, das Frachtvolumen würde 160 Kubikmeter messen. Dennoch betont KLM-Chef Elbers: «Wir wollen keine Konkurrenz für Airbus oder Boeing sein.» Vielmehr könnte es ja sein, dass einmal ein Hersteller entscheidet, den Flying V zu bauen.

Mehr zum Thema

Konzeptgrafik des Hermeus: Der Hyperschallflieger soll in 90 Minuten von New York nach London fliegen.

Start-up will Mach-5-Flieger entwickeln

Der Ce-Liner wird 30 Tonnen mehr wiegen als ein Airbus A320. Deshalb braucht er mehr Auftrieb. Den bringt die speziell geformte Tragfläche, den die Forscher C-Wing nennen.

Flugzeuge ohne Emissionen

So sieht das Modell aus, welches im Windkanal getestet wird.

Der Sohn der Concorde

Ausgeliefert: Der erste Airbus A350 von KLM in Amsterdam.

So plant KLM mit dem Airbus A350

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca