Kaffeebecher von Tuifly: «Mehr Airlines» passt als Motto.

PlanNeuer deutscher Ferienflieger von Air Berlin und Tui

Tuifly und das Ferienfluggeschäft von Air Berlin sollen zusammengelegt werden. Das ist der Plan der beiden Unternehmen. Dadurch könnten sich vor allem für einen Aktionär neue Optionen ergeben.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Als Stefan Pichler vergangenen Donnerstag die Fragen von Angestellten und Presse beantwortete, blieb er in diesem Punkt sehr vage. Zur Zukunft des Ferienfluggeschäfts sagte der Chef von Air Berlin nicht viel mehr als bereits am Vorabend in der Pressemeldung angekündigt worden war. Der Bereich werde kommendes Jahr in einen eigenständig agierenden Geschäftsbereich ausgelagert und für den suche man strategische Optionen.

Inzwischen scheint zumindest eines klar zu sein: Das Ferienfluggeschäft von Air Berlin wird mit Tuifly zusammengeführt, wenn auch alle Gremien dem Plan zustimmen. Das schreiben die Nachrichtenagentur DPA und die Wirtschaftszeitung Handelsblatt übereinstimmend. Sie beziehen sich auf einen Brief von Tuifly-Aufsichtsratschef Henrik Homann sowie konzerninterne Kreise. Demnach soll aus der Zusammenlegung eine neue Ferienfluggesellschaft mit 61 Flugzeugen entstehen.

Niki mit dabei

In die neue Fluggesellschaft soll Tui gemäß dem Handelsblatt die 27 in Eigenregie eingesetzten deutschen Flugzeuge einbringen. Air Berlin steuert die 20 Maschinen von Niki bei. Zum anderen soll die Fluglinie die 14 Flugzeuge abgeben, die sie seit einigen Jahren von Tuifly gechartert hat. Damit käme die neue Ferienflug-Airline auf eine Flotte von 61 Maschinen. Was mit der Schweizer Air-Berlin-Tochter Belair passiert, die vor allem im Ferienfluggeschäft aktiv ist, blieb zunächst unklar.

«Tuifly als Ganzes in einen Verbund einzubringen, sehen wir als interessante Option», so Homann in dem Brief an den Aufsichtsrat von Tui. Der Reisekonzern ist daran interessiert eine Lösung zu finden, weil mehr als ein Drittel der Flotte von Tuifly Germany für Air Berlin fliegt. Wenn Air Berlin aufgeben müsste, fielen wichtige Einnahmen weg und hohe Kosten an.

Tui, Etihad und Sabanci-Familie

Wie die Zeitung Bild am Sonntag meldet, wird die neue Gruppe ihren Sitz in Österreich haben. Tui werde 25 Prozent der Anteile halten. Weitere 25 Prozent würden bei Etihad liegen. Die Mehrheit der Aktien soll aber eine österreichische Stiftung besitzen.

Unklar ist, inwiefern die restlichen Aktionäre von Air Berlin beteiligt würden. Das sind neben Etihad Airways (29 Prozent) die türkische Esas Holding der türkischen Industriellenfamilie Sabanci (12 Prozent) sowie die Kleinaktionäre, welche die Mehrheit an Air Berlin halten. Für Etihad passt das Ferienfluggeschäft nicht in die Strategie. Die Familie Sabanci dagegen besitzt die Billigairline Pegasus. Für sie könnten sich aus dem Deal neue Optionen ergeben.

Mehr zum Thema

IMG 4022

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

D-ALPG in der Lackierung von Air Berlin.

Ex-Air-Berlin A330 hebt nach langer Pause wieder ab - jetzt für bulgarische Airline

Ein letzter Blick auf die D-ASGK im ikonischen Air-Berlin-Look.

Die letzte Air-Berlin-Lackierung ist verschwunden

Video

Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin