Flugzeug von Wow Air: Bald mit Ex-Icelandair-Piloten im Cockpit?

Neue Pläne in ItalienDie mysteriöse Frau hinter den Wow-Air-Plänen

Zuerst war der Neustart in Island geplant, nun eine Tochter in Italien. Wer ist Michele Roosevelt Edwards, die Wow Air wieder in die Luft bringen will?

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im vergangenen Sommer überraschte Michele Ballarin die gesamte Branche. Die Amerikanerin kündigte an, die Markenrechte und weitere Aktiva der untergegangenen Wow Air gekauft zu haben. Schon im Oktober wollte sie mit der Neuauflage der isländischen Billigairline starten.

Doch seither ist kein lila Flieger wieder abgehoben. Das kümmert Ballarin wenig, die inzwischen Roosevelt Edwards heißt. Sie schmiedet bereits neue Pläne. Jetzt kündigt sie plötzlich die Gründung von Wow Italy an.

«Rom und Sizilien» - aber mit was?

In «naher Zukunft», werde man den Passagier- und Frachtbetrieb aufnehmen, heißt es bei Facebook. Zudem werden in Zusammenhang mit Wow Italy Rom und Sizilien genannt. Was genau die Idee dahinter ist, sagt Roosevelt Edwards nicht.

Wer ist diese Frau, die so umtriebig am Neustart von Wow Air arbeitet? Die 65-jährige Roosevelt Edwards tritt als Besitzerin von US Aerospace Partners auf. Die Firma mit Sitz in Washington DC, ist unter anderem in Wartung, Passagier- und Frachtabfertigung und Kabineneinrichtung tätig.

Schutzwesten für Somalia

Die 65-Jährige Amerikanerin kam früh zu Geld. Mit 26 heiratete sie einen 61-jährigen Immobilieninvestor. Sie nahm dessen Namen Golden an, ließ sich aber wieder scheiden. Ein Versuch, als Republikanerin in den Kongress zu kommen, scheiterte. Sie begann Kinderkleider zu produzieren und heiratete später den Chef eines New Yorker Nobelrestaurants. Erneut änderte sie ihren Namen auf Ballarin, bevor sie kürzlich nach der nächsten Hochzeit zu Michele Roosevelt Edwards wurde.

In den Nullerjahren bekam Roosevelt Edwards eine neue Lebensaufgabe. Sie begann Schusssichere Westen nach Somalia zu verkaufen. Sie lernte dabei das Land lieben und den ehemaligen Staatspräsidenten kennen, wie die Washington Post in einem ausführlichen Porträt einmal schrieb. Sie startete später deshalb immer wieder in Initiativen zugunsten des Landes am Horn von Afrika.

Charme und missionarischer Eifer

Einmal wollte sie helfen, von Piraten gekaperte Schiffe zu befreien. Einmal plante sie die Umsiedlung von Flüchtlingen in neue Häuser oder einmal den Aufbau einer neuen nationalen Infrastruktur samt Airline für Somalia. Gelungen ist Roosevelt Edwards nichts davon.

Menschen würden ihrem Charme und ihrem missionarischen Eifer verfallen, heißt es bei der Washington Post. Sehr oft seien sie am Ende aber desillusioniert, weil nichts zustande komme. Ein ehemaliger Offizier der Marine der USA, der mit Roosevelt Edwards zusammengearbeitet hat, meinte zum Blatt: «Das Problem bei Michele ist, Fakt von Fiktion zu trennen. Was stimmt und was stimmt nicht?»

Mehr zum Thema

Flieger von Wow Air: Werden werden wieder Jets in diesen Farben abheben?

Wow Airs Auferstehung wird verschoben

Wow Air Airbus A330

Liquidatoren von Wow Air schalten Staatsanwaltschaft ein

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil