Airbus A321 von Air Berlins Tochter Niki: Neue Hoffnung auf einen Erhalt der gesamten Fluglinie.

KomplettübernahmeWöhrl bietet bis zu 500 Millionen für Air Berlin

Die Offerte des Luftfahrtunternehmers wird immer konkreter. Hans Rudolf Wöhrl bietet bis zu 500 Millionen Euro für Air Berlin und lädt andere Airlines ein, bei seinem Plan mitzumachen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«Ich glaube, man wird sehr, sehr überrascht sein.» Nur so viel verriet Hans Rudolf Wöhrl vergangene Woche, als er unerwartet bekannt gab, doch noch für Air Berlin bieten zu wollen. Nun hat er klar gemacht, was er meinte. Der gesamte von ihm gebotene Kaufpreis betrage bis zu 500 Millionen Euro, teilte der Investor mit seiner Beteiligungsfirma Intro am Sonntagabend (10. September) mit.

Wöhrl ist mit seinen Mitinvestoren bereit, 50 Millionen Euro sofort zu zahlen. «Die weiteren Tranchen sind ergebnisabhängig und belaufen sich auf bis zu 450 Millionen», so der Luftfahrtunternehmer. Das Geld werde man selber aufbringen und man traue sich die Sanierung von Air Berlin auch alleine zu.

Andere Airlines können mitmachen

Aber Wöhrl bietet anderen an, dabei mitzutun. «Lufthansa, Condor, Tui, Germania und Herr Lauda wurden heute informiert, dass sie sich an diesem Angebot beteiligen können», so Wöhrl. An Fluglinien will er Anteile abgeben, wenn sie «Flugzeuge chartern und entsprechende Auslastungsgarantien geben».

Wöhrls Plan: Air Berlin soll unter eigenem Namen «wichtige innerdeutsche Verbindungen, sowie ein stabiles Angebot ab Berlin und Düsseldorf betreiben». Die übrigen Flugzeuge sollen inklusive Besatzung und Wartung an Partner oder andere Airlines vermietet werden. «Jeder kann damit das bekommen, was er will und Air Berlin bleibt dennoch als Ganzes erhalten», so Wöhrl.

Mitarbeiter sollen beteiligt werden

Auch die Mitarbeiter von Air Berlin beruhigt er. Im Fall eines Weiterverkaufes der Fluglinie verspricht er den Angestellten eine Gewinnbeteiligung von bis zu 100 Millionen Euro.

Mehr zum Thema

IMG 4022

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

D-ALPG in der Lackierung von Air Berlin.

Ex-Air-Berlin A330 hebt nach langer Pause wieder ab - jetzt für bulgarische Airline

Ein letzter Blick auf die D-ASGK im ikonischen Air-Berlin-Look.

Die letzte Air-Berlin-Lackierung ist verschwunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack